1750A Hammond SE Übertrager Fender Reverb 125A20B Ersatz
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Hammond nennt Fender 125A20B und 022921 als offizielle Referenzen
Primär rund 25 kO, sekundär 8 O und 3,5 W für SE-Halltreiberstufen
Für kompatible Twin-Reverb-Halltreiber und 8-O-Federhall-Eingänge
70 Hz bis 15 kHz, offene Chassismontage und 152-mm-Anschlusslitzen
Hammond 1750A – Reverb-Treiberübertrager für 125A20B und 022921
Der Hammond 1750A ist ein kleiner Single-Ended-Ausgangsübertrager für röhrenbestückte Federhall-Treiberstufen. Das aktuelle typspezifische Datenblatt nennt eine Primärimpedanz von 25 kΩ, eine Sekundärimpedanz von 8 Ω und eine Nennleistung von 3,5 W.
Hammond führt den 1750A als Reverb Driver für kompatible Twin-Reverb- und Twin-Reverb-100-Schaltungen und nennt die Fender-Referenzen 125A20B und 022921. Er ist nicht der Hauptausgangsübertrager der Endstufe und darf nicht allein aufgrund seiner 8-Ω-Sekundärwicklung als Lautsprecherübertrager ausgewählt werden.
Geeignete Anwendungen
- Reparatur kompatibler Twin-Reverb- und Twin-Reverb-100-Halltreiber
- Austausch bei den von Hammond dokumentierten Referenzen 125A20B und 022921
- Fender-artige Single-Ended-Röhrenstufen zur Ansteuerung eines 8-Ω-Federhall-Eingangs
- Restaurierungen, bei denen elektrische Daten und Befestigungsmaße mit dem Original übereinstimmen
Technische Daten
- Produktart
- Single-Ended-Reverb-Treiberübertrager für Röhrenverstärker
- Hersteller-Anwendung
- Reverb Driver für kompatible Twin-Reverb- und Twin-Reverb-100-Schaltungen
- Fender-Referenzen
- 125A20B und 022921
- Primärimpedanz
- 25 kΩ im aktuellen typspezifischen Datenblatt und in der aktuellen Serienübersicht; die Hammond-Produktseite nennt abweichend 22,8 kΩ
- Sekundärimpedanz
- 8 Ω
- Nennleistung des Übertragers
- 3,5 W
- Betriebsart
- Single Ended
- Wicklungsdokumentation
- Bobbin laut aktueller Typseite und Serienübersicht; Paper laut Twin-Reverb-Anwendungsseite
- Frequenzgang
- 70 Hz bis 15 kHz, 0/-1 dB bezogen auf 1 kHz
- Klirrwert
- Weniger als 1,5 % bei 70 Hz unter den im Herstellerdatenblatt verwendeten Prüfbedingungen
- Primärinduktivität
- 31,0 H typisch zwischen Blau und Rot bei 1 kHz, 1 V und offener Sekundärseite
- Sekundärinduktivität
- 39,09 mH typisch zwischen Schwarz und Grün bei 1 kHz, 1 V und offener Primärseite
- Streuinduktivität
- 1,54 H typisch primär bei 1 kHz, 1 V und kurzgeschlossener Sekundärseite
- Primär-Gleichstromwiderstand
- 1.065 Ω zwischen Blau und Rot, typisch
- Sekundär-Gleichstromwiderstand
- 0,966 Ω zwischen Schwarz und Grün, typisch
- Prüfspannung
- 1.500 V RMS
- Temperaturbereich
- -40 bis +105 °C
- Bauform
- Offene Chassismontage
- Anschlusslitzen
- Primär- und Sekundärlitzen mindestens 6 Zoll beziehungsweise etwa 152 mm lang
- Abmessungen
- Ca. 50,8 × 36,6 × 44,3 mm gemäß den aktuellen Zeichnungsmaßen A × B × C
- Befestigung
- Lochabstand ca. 43,7 mm; Bohrungsdurchmesser ca. 4,75 mm
- Versandgewicht
- Ca. 0,18 kg laut Hammond
Anschlüsse
- Primärwicklung
- Blau–Rot; Blau ist im aktuellen Anschlussbild mit dem Polaritätspunkt gekennzeichnet
- Sekundärwicklung
- Schwarz–Grün für 8 Ω; Schwarz trägt im Anschlussbild denselben Polaritätsbezug wie Blau
Abgrenzung zum Hammond 1750AX
- Hammond 1750A
- Reverb-Treiberübertrager mit etwa 25 kΩ primär, 8 Ω sekundär und den Fender-Referenzen 125A20B beziehungsweise 022921
- Hammond 1750AX
- 7,5-kΩ-zu-8-Ω-Ausführung für die separat dokumentierte Stand-Alone-Reverb-Schaltung 6G15 und Fender-Referenz 125A12A
Hinweise zur Auswahl und Montage
Der 1750A ist für eine anwendungsspezifische Reverb-Treiberstufe vorgesehen. Die Primärimpedanz, der Ruhestrom der Treiberröhre, die Versorgungsspannung und die Eingangsimpedanz des Federhallsystems müssen gemeinsam zum Schaltplan passen.
Die Herstellerunterlagen nennen derzeit sowohl 22,8 als auch 25 kΩ. Diese Abweichung ist bei einer originalnahen Reparatur weniger kritisch als bei einer freien Neuentwicklung, weil Hammond den 1750A ausdrücklich über die Fender-Referenzen zuordnet. Für ein neues Schaltungsdesign sollte die aktuelle 25-kΩ-Zeichnung zugrunde gelegt und der Arbeitspunkt überprüft werden.
Die Induktivitätswerte von 31 H und 95,49 H wurden unter stark unterschiedlichen Spannungs- und Frequenzbedingungen gemessen. Sie dürfen nicht als Produktionsabweichung oder direkt austauschbare Kennwerte behandelt werden.
Hammond nennt im aktuellen Datenblatt keinen allgemeinen maximalen Primär-Gleichstrom für den 1750A. Er sollte deshalb nicht ungeprüft als universeller 3,5-W-SE-Lautsprecherübertrager eingesetzt werden.
An der Primärseite können gefährliche Anodenspannungen anliegen. Einbau und Prüfung gehören in fachkundige Hände; Netzstecker ziehen, Siebkondensatoren sicher entladen sowie Berührungsschutz und ausreichende Isolationsabstände herstellen.
Fragen zur Auswahl und Anwendung
Welcher Reverb-Treiberübertrager passt zu den Fender-Referenzen 125A20B oder 022921?
Hammond 1750A ist die dokumentierte Reverb-Treiberreferenz für 125A20B und 022921. Er bietet laut aktuellem Datenblatt etwa 25 kΩ primär, 8 Ω sekundär und 3,5 W; Verstärkerversion, Befestigung und Verdrahtung müssen mit dem Original übereinstimmen.
Welcher Übertrager koppelt eine röhrenbestückte Fender-Reverb-Treiberstufe an einen 8-Ohm-Federhall-Eingang?
Hammond 1750A ist für diese anwendungsspezifische Single-Ended-Kopplung vorgesehen. Die Primärseite wird zwischen Blau und Rot, der 8-Ω-Federhall-Eingang zwischen Schwarz und Grün angeschlossen; der vollständige Verstärkerschaltplan bleibt maßgeblich.
Kann der Hammond 1750A in kompatiblen Twin-Reverb- und Twin-Reverb-100-Schaltungen eingesetzt werden?
Ja, Hammond führt den 1750A ausdrücklich als Reverb Driver für diese Verstärkerfamilien. Die Zuordnung gilt für die Halltreiberstufe und nicht für den Hauptausgangsübertrager der Leistungsendstufe.
Ist der Hammond 1750A als Ersatz geeignet, wenn der Originalübertrager mit 125A20B oder 022921 bezeichnet ist?
Ja, diese beiden Nummern sind von Hammond für den 1750A dokumentiert. Vor der Montage müssen trotzdem die konkrete Geräterevision, das Lochbild, die Anschlussfarben und die Schaltung des vorhandenen Halltreibers verglichen werden.
Hinweis: Alle genannten Markennamen wie Marshall, Fender etc. sind eingetragenen Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer und dienen hier nur der Beschreibung und Kompatibilität.
Hammond Electronics B.V. Willemswerf Boompjes 40
NL-3011 XB Rotterdam
Email: info@hammfg.com
Die EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (2011/65/EU = "RoHS 2") hat zum Ziel, bestimmte gefährliche Stoffe aus Elektro- und Elektronikgeräten auszuschließen oder die Nutzung bestimmter Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten einzuschränken. Dazu zählen Stoffe wie Blei, Quecksilber, Cadmium und Chrom sowie bestimmte bromhaltige Flammschutzmittel und Weichmacher. Diese Stoffe dürfen nur bis zu einem Höchstkonzentrationswert in Elektro- und Elektronikgeräten verwendet werden, es sei denn, Ausnahmen nach den Anhängen der Richtlinie erlauben die Nutzung unter bestimmten Voraussetzungen. Damit kann eine Reduzierung und Ausschleusung von Schadstoffen erzielt werden und das Recycling von Elektro- und Elektronik-Altgeräten verbessert werden. Ob sie das von uns erworbene Bauelement in Ihrem Gerät verwenden dürfen, entnehmen sie bitte der aktuellen Richtline, bzw. dem aktuellem Gesetz, welches für Ihr Lang gültig ist. Wenn Sie Hersteller sind, können sie gerne bei uns anfragen, ob das benötigte Bauelement nach den aktuellen Richtlinien geprüft und freigegeben werden kann, wir sind Ihnen dabei gerne behilflich.
Merkblatt zur EU-Richtlinie 2011/65/EUBeschränkung der Verwendung von Gefahrstoffen in Elekto- und Elektronikgeräten (PDF, nicht barrierefrei, 2 MB)
Umsetzung der RoHS-Richtliniehttps://environment.ec.europa.eu/topics/waste-and-recycling/rohs-directive/implementation-rohs-directive_en
Quelle: IHK Mittelfranken
Zolltarifnummer: 85043129
Ursprungsland: CA
Gewicht: 0,18 kg