Wir haben Weihnachtsurlaub vom 23.12.2025 bis 04.01.2026.
Ab dem 05.01.2026 sind wir wieder für Sie da.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das Jahr 2026!
Verstärkerröhren, kleinste Nuvistor- oder Subminiaturröhren, flüssiggekühlte 500KW Trioden, Röhren für Hochfrequenztrocknung und -schweißtechnik, Senderöhren für Profitechnik oder Funkamateure, Röhren für Radio oder Jukebox, Schaltröhren, Pulsmagnetrons, Klystrons, Ignitrons, Modulatorröhren, Generatorröhren, Geigermüllerzählröhren, Nixieröhren oder auch magische Augen. Es gibt nichts, was wir Ihnen nicht liefern können. Fordern Sie uns.
Seit 1946 sind wir im Röhrengeschäft. Das schweißt zusammen – bildet ein großes Netzwerk mit Kommunikation und Innovation. Umweltschutz, moderne Geräte, ein modernes Gebäude, ein ausgetüfteltes Energiemanagement, optimierte Verpackungslogistik, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Ethik – das alles garantiert höchste Qualität & Seriosität aus Deutschland. Wir sind zuhause in Bayern, in der schönen Metropolregion Nürnberg, im fränkischen Fürth. Servus!
Da es in vielen Fällen erforderlich ist, schnell zu liefern, bieten wir für unsere Lagerware eine BTB-Express-Abwicklung mit Express-Lieferung zu günstigen Konditionen an. Durch unser umfangreiches Lager, flexibler Warenwirtschaft und erfahrenen Mitarbeiter, schaffen wir bereits bei normalem Tagesgeschäft die Zustellung meist am nächsten Tag. Die Praxis zeigte, dass diese Express Bestellungen in der EU zu über 90% und innerhalb Deutschlands fast zu 100% am nächsten Tag zugestellt wurden.
Hier gibt es nützliche Informationen zur Auswahl von Röhren in Röhrenverstärkern:
Hier geht es um technische Themen und Eigenheiten von Elektronenröhren:
Das optische Erscheinungsbild von Elektronenröhren im Betrieb sorgt häufig für Verunsicherung bei Anwendern. Dabei lassen sich die Lichtphänomene in harmlose physikalische Effekte und kritische Defekte unterteilen.
Ein blaues Leuchten tritt primär im oberen Bereich der Röhre zwischen dem Glaskolben und der Glimmer-Stützplatte (Mica-Spacer) sowie an Öffnungen des Anodenblechs auf.
Die physikalische Ursache: Dieses Phänomen entsteht durch hochenergetische Elektronen (Barium-Strontium-Elektronen), die vom Glühfaden emittiert werden. Wenn diese auf die Mica-Oberfläche treffen, lösen sie Nickelatome ab. Durch Kollisionen werden diese Atome ionisiert, was die charakteristische blaue Farbe am Glas erzeugt.
Wichtige Merkmale:
Vakuum-Abhängigkeit: Das Leuchten ist eine Funktion der Anodenspannung und der Restgasmoleküle im Gehäuse. Selbst in einem exzellenten Vakuum befinden sich Milliarden von Molekülen, die diesen Effekt ermöglichen.
Variabilität: Die Intensität schwankt je nach Röhrenexemplar und Betriebsspannung von kaum wahrnehmbar bis hin zu deutlichem Leuchten bei Tageslicht.
Leistung und Lebensdauer: Dieses blaue Leuchten ist kein Qualitätsmangel. Umfangreiche Kennlinienprüfungen bestätigen, dass weder die elektrische Leistung noch die Lebenserwartung der Röhre dadurch negativ beeinflusst werden.
Vom normalen blauen Leuchten müssen zwei gefährliche Zustände unterschieden werden:
Ionisation durch Hochspannungsfunken: Tritt eine massive Ionisation durch Funkenbildung auf, verfärbt sich das Gas rosa. Dies führt zu instabilen Anodenströmen und deutet auf einen Defekt hin.
Vakuumverlust (Sauerstoff): Dringt Luft in die Röhre ein, wird diese ebenfalls ionisiert. Dies erscheint zwar bläulich, führt aber zur sofortigen Oxidation des Glühfadens und einem drastischen Emissionsabfall. Bei modernen Audioröhren tritt dieses Phänomen jedoch nur noch extrem selten auf.
Ein blaues Leuchten tritt primär im oberen Bereich der Röhre zwischen dem Glaskolben und der Glimmer-Stützplatte (Mica-Spacer) sowie an Öffnungen des Anodenblechs auf.
Physikalische Ursache:
Dieses Phänomen entsteht durch hochenergetische Elektronen
(Barium-Strontium-Elektronen), die vom Glühfaden emittiert werden. Treffen sie
auf die Mica-Oberfläche, lösen sie Nickelatome ab. Durch Kollisionen werden diese
Atome ionisiert, was die charakteristische blaue Fluoreszenz am Glas erzeugt.
Wichtige Merkmale:
Vakuumabhängigkeit:
Das Leuchten ist eine Funktion der Anodenspannung und der im Gehäuse vorhandenen
Restgasmoleküle. Selbst in einem sehr guten Vakuum befinden sich noch Milliarden
von Molekülen, die diesen Effekt ermöglichen.
Variabilität:
Die Intensität variiert je nach Röhrenexemplar und Betriebsspannung – von kaum
wahrnehmbar bis deutlich sichtbar bei Tageslicht.
Leistung und Lebensdauer:
Dieses blaue Leuchten ist kein Qualitätsmangel. Umfangreiche
Kennlinienmessungen zeigen, dass weder elektrische Leistungsdaten noch die
Lebenserwartung der Röhre negativ beeinflusst werden.
Vom normalen blauen Leuchten sind zwei potenziell gefährliche Zustände klar zu unterscheiden:
Ionisation durch Hochspannungsüberschlag:
Bei massiver Gasionisation durch Funkenbildung verfärbt sich das Gas
rosa. Dies führt zu instabilen Anodenströmen und weist eindeutig auf
einen Defekt hin.
Vakuumverlust (Lufteinbruch):
Dringt Luft in die Röhre ein, wird diese ionisiert. Das Leuchten erscheint oft
bläulich, führt jedoch zur sofortigen Oxidation des Glühfadens und zu einem
rapiden Emissionsverlust. Bei modernen Audioröhren tritt dieser Fall nur noch
sehr selten auf.
| Phänomen | Farbe | Ursache | Bewertung |
|---|---|---|---|
| Normales Leuchten | Blau | Fluoreszenz an Mica / Nickel | Harmlos |
| Einschalt-Flash | Hellgelb / Weiß | Niedriger Kaltwiderstand | Harmlos |
| Gasionisation | Rosa | Hochspannungsüberschlag | Kritisch |
| Lufteinbruch | Blau / blass | Undichtes Gehäuse, Oxidation | Defekt |
Das hängt vom Verstärker ab. Wenn man den Bias einstellen muss gibt es verschiedene Varianten:
die einen haben eine Anzeige z.B. Drehspul / Analoganzeige oder LED´s und müssen dann mit einem Potentiometer oder Trimmer eingestellt werden bis der Sollwert erreicht ist. Siehe Bedienungsanleitung.
andere muss man öffnen um an bestimmten Punkten zu messen, um dann auch wieder über Trimmer eingestellt zu werden. Solche Arbeiten erfordern Fachkenntnis!
Beim Fixbias müssen Röhren nach Herstellerangaben verwendet werden und der Bias z.B. mit einem Bias Prüfgerät überprüft werden. Solche Arbeiten erfordern Fachkenntnis!
Röhrenendstufen mit Autobias müssen nicht eingestellt werden, da dies automatisch geschieht.
Das hängt vor allem davon ab, wofür man die Röhren verwenden möchte:
Endröhren sollten gematcht sein, wenn sie:
Diese sollten gematcht sein bei:
Die Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten, da dies von mehreren Faktoren abhängt:
Man kann Grob sagen, dass Endstufenröhren bei regelmäßigem Nutzen alle 3-10 Jahre gewechselt werden sollten und die Vorstufen- und Treiberröhren etwa alle 5 bis 20 Jahre gewechselt werden sollten. Auch hier gilt natürlich, dass man die Herstellerangaben und Anzeigen am Gerät beachten muss. Wir können dies durch Messen der Röhren genau sagen. Empfehlung seitens BTB: Sie sollten sich beim Röhrenwechsel immer das Datum notieren.
Die normalen Verstärkerröhren kann man leider nicht reparieren, wenn diese defekt sind, können diese in Deutschland im Hausmüll entsorgt werden. Ausnahme sind teure Röhren von Generatoren im Kilowattbereich, die tatsächlich geöffnet und repariert werden (Refurbished).
Beim Matching von Röhren nimmt man eine möglichst große Menge an geprüften Elektronenröhren und misst diese nach geeigneten Parametern durch und stellt danach Paare, Quartette, Sextette oder Oktette zusammen. Es ist nicht möglich eine bereits produzierte Röhre so zu verändern, dass sie zu einer anderen Röhre zusammen passt, da die Werte statisch sind und sich nur im Laufe des Gebrauchs verändern (abnutzen).
Das Matching von Röhren zur Audio Wiedergabe macht bis zum Bereich von +/-3 % Sinn, da dies noch wirtschaftlich, durchführbar und sinnvoll ist. Ein noch besseres Matching macht keinen Sinn, da Röhren Verschleissteile sind und der Verschleiss nicht für alle Einzelröhren gleich sein wird. Die Folge ist ein Auseinanderdriften der Einzelnen Röhren nach langem Gebrauch. Daher berichten die meisten BTB Kunden, dass Ihr Röhrenverstärker auch wieder klingt, nachdem die neuen Röhren eingesetzt worden sind.
Die Einspielzeit von Röhren im Audiobereich ist sehr unterschiedlich und kann von wenigen Stunden bis über mehrere hundert Stunden reichen, üblicherweise geht man aber von 50 Stunden bis 100 Stunden aus. Hintergrund ist die Ausdehnung von unterschiedlichen Materialien (Metalle, Glas) und das Vakuum, das durch das Getter verbessert wird (silberfarbener Spiegel im Glas). Nach dem Einspielen ist das Vakuum besser, die Materialien haben Ihre Endposition gefunden, der Klang wird ruhiger, die Räumlichkeit wird besser, die Auflösung wird besser, es klingt strukturierter. Ab Werk sind die meisten Röhren durch den Hersteller mehrere Stunden für den Basisgebrauch eingebrannt (formiert).
Wenn Sie in unserem BTB Webshop gematchte Paare, Quartette, Sextette oder Oktette kaufen, sind diese für den jeweiligen Zweck nach praxisgerechten Parametern auf dem Roetest V11 (Stand 2026) durch uns selektiert (also gematched) worden. Beim Matching berücksichtigen wir alle relevanten Werte wie Strom, Steilheit, Gitterströme, Innenwiderstände und akustische Prüfungen. Ausnahme sind Röhren bei denen auf das Werksmatching hingewiesen wurde. Auf dieses Matching haben wir keinen Einfluss.
Das helle Aufleuchten beim Einschalten
Ein häufig beobachtetes Phänomen ist das kurzzeitige, helle Aufblitzen des Heizwendels direkt nach dem Einschalten des Geräts.
Die Ursache: Dieses Verhalten ist auf den sogenannten Kaltwiderstand des Heizwendels zurückzuführen. Ist dieser Widerstand im kalten Zustand bei einem spezifischen Exemplar besonders niedrig, fließt im ersten Moment ein sehr hoher Einschaltstrom, der den Wendel kurzzeitig hell erstrahlen lässt.
Bewertung: Langzeiterfahrungen aus mehreren Jahrzehnten zeigen, dass dieses Aufleuchten für die Röhre völlig ungefährlich ist. Es handelt sich um eine harmlose physikalische Eigenschaft der Heizfäden, die keine Auswirkungen auf die Langlebigkeit der Komponente hat.
Der Bias bei Röhrenverstärkern ist der Ruhestrom bei Röhrenendstufen. Diesen kann man etwa vergleichen wie die Vergasereinstellung von Benzinmotoren - dieser muss passen, damit der Röhrenverstärker gut läuft, also sauber, verzerrungsarm und langlebig.
Elektronenröhren, die man entsorgen möchte gehören in den Hausmüll (in Deutschland meist die graue oder schwarze Tonne). In Standard Röhren, die für den privaten Heimgebrauch verwendet werden, sind keine schädlichen Materialien enthalten. Der silberne Spiegel im inneren der Röhre ist KEIN Quecksilber, sondern der sogenannte Getterspiegel (Barium). Ausnahmen gibt es natürlich - da sollte man dann beim Spezialisten wie BTB nachfragen, da es auch Röhren gibt, die Quecksilber, radioaktive Materialien oder giftige Metalle wie Beryllium enthalten.
Das blaue Leuchten hat meist keinen direkten Einfluss auf das Vakuum der Röhre.
Vakuum-Abhängigkeit: Das Leuchten ist eine Funktion der Anodenspannung und der Restgasmoleküle im Gehäuse. Selbst in einem exzellenten Vakuum befinden sich Milliarden von Molekülen, die diesen Effekt ermöglichen.
Variabilität: Die Intensität schwankt je nach Röhrenexemplar und Betriebsspannung von kaum wahrnehmbar bis hin zu deutlichem Leuchten bei Tageslicht.
Leistung und Lebensdauer: Dieses blaue Leuchten ist kein Qualitätsmangel. Umfangreiche Kennlinienprüfungen bestätigen, dass weder die elektrische Leistung noch die Lebenserwartung der Röhre dadurch negativ beeinflusst werden.
Wenn der Getterspiegel im Inneren der Röhre weiß geworden ist, ist die Röhre defekt und kann nicht mehr verwendet werden. In Deutschland werden normale Standardröhren im Hausmüll entsorgt (Stand 2026).
Die Röhren dehnen sich beim Aufwärmen aus. In den Röhren gibt es unterschiedliche Materialien wie Glas, Nickel, Kupfer und andere Metalle, die sich von der Raumtemperatur bis auf etwa 700 Grad Celcius unterschiedlich ausdehnen. Das kann zu Geräuschen in den Röhren selbst, aber auch in den Lautsprechern führen und ist meist unbedenklich. Nach der Einspielphase wird sich dieses auch etwas beruhigen, da alle Materialien Ihre Position finden. Bei hochwertigen Geräte gibt es deshalb auch eine Einschaltverzögerung.
Nein!
Die Messwerte auf dem Aufkleber sind BTB interne Werte und dienen der Unterscheidung und Zusammenstellung von Aufträgen. Bitte immer den Bias einstellen, wie es vom Gerätehersteller vorgesehen ist (Bedienungsanleitung oder Manual beachten).
Das liegt oft an der falschen Biaseinstellung der Endstufenröhren. Wenn es dafür Einstellmöglichkeiten gibt, muss der Bias abgeglichen werden. Es kann aber auch am Entbrummpoti liegen, wo man beim Endröhrenwechsel auf das Brummminimum einstellen muss. Eine weitere Möglichkeit kann auch die Röhrenfassung sein. Wenn der Kontakt nicht sauber gegeben ist, kann es auch zu Abweichungen von Parametern und sogar zur Überhitzung kommen.
Die Vorstufenröhren, die als Zweiersätze angeboten sind beinhalten KEIN Matching, diese sind nach akustischen Eigenschaften wie Rauschen, Mikrofonie und Brumm zusammengestellt. Wenn Sie diese gematched haben möchten, setzen Sie bitte den Haken bei der Option "matched"
Wir messen unsere Röhren beim Wareneingang nach Datenblatt, um diese grundsätzlich zu prüfen. Das Matching erfolgt danach nach praxisgerechten Arbeitspunkten. Beispiel EL34 nach Datenblatt: Ua=250V, Ug=-13,5V, Ia=100mA - Basismessung bei BTB: Ua=450V, Ug=-40V, Ia = 40mA. Dies sind praxisgerechte Werte für die meisten Audio- und Gitarrenverstärker. Wir matchen mit dem Roetestsystem (Stand 2026: Roetest V11) und ermitteln beim Matching immer alle relevanten Parameter wie Strom, Steilheit, Innenwiderstand, Gitterströme.
Ein häufig beobachtetes Phänomen ist das kurzzeitige, helle Aufblitzen des Heizwendels direkt nach dem Einschalten des Geräts.
Die Ursache: Dieses Verhalten ist auf den sogenannten Kaltwiderstand des Heizwendels zurückzuführen. Ist dieser Widerstand im kalten Zustand bei einem spezifischen Exemplar besonders niedrig, fließt im ersten Moment ein sehr hoher Einschaltstrom, der den Wendel kurzzeitig hell erstrahlen lässt.
Bewertung: Langzeiterfahrungen aus mehreren Jahrzehnten zeigen, dass dieses Aufleuchten für die Röhre völlig ungefährlich ist. Es handelt sich um eine harmlose physikalische Eigenschaft der Heizfäden, die keine Auswirkungen auf die Langlebigkeit der Komponente hat.