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Elektronenröhren & Verstärkerzubehör – Großes Sortiment bei BTB Elektronik

seit 1946 spezialisiert auf Röhren, Fassungen, Kondensatoren und Übertrager – großer Lagerbestand, schneller Versand, weltweit.

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Seit 1946 sind wir im Röhrengeschäft. Das schweißt zusammen – bildet ein großes Netzwerk mit Kommunikation und Innovation. Umweltschutz, moderne Geräte, ein modernes Gebäude, ein ausgetüfteltes Energiemanagement, optimierte Verpackungslogistik, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Ethik – das alles garantiert höchste Qualität & Seriosität aus Deutschland. Wir sind zuhause in Bayern, in der schönen Metropolregion Nürnberg, im fränkischen Fürth. Servus!

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Da es in vielen Fällen erforderlich ist, schnell zu liefern, bieten wir für unsere Lagerware eine BTB-Express-Abwicklung mit Express-Lieferung zu günstigen Konditionen an. Durch unser umfangreiches Lager, flexibler Warenwirtschaft und erfahrenen Mitarbeiter, schaffen wir bereits bei normalem Tagesgeschäft die Zustellung meist am nächsten Tag. Die Praxis zeigte, dass diese Express Bestellungen in der EU zu über 90% und innerhalb Deutschlands fast zu 100% am nächsten Tag zugestellt wurden.

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Die Abkürzung NOS steht für New Old Stock; das sind Röhren aus alter Fertigung und im Neuzustand. Die meisten Röhren wurden bis in die 1990er Jahre produziert. Seit dieser Zeit werden nur noch etwa 200 verschiedene Röhrentypen gebaut.
Da es bei den NOS-Röhren leider auch Fälschungen und verschlissene Röhren mit angeblicher „Mint Condition“ gibt, raten wir zum Kauf beim Fachhandel.

RSD steht für Röhren Schnell Dienst. Dies hatte im Jahr 1951 sein Erfinder Germa Weiss aus Frankfurt aus einer Marketing Idee heraus als Marke etabliert. RSD Röhren findet man seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt in Radios, Röhrenverstärkern, historischen Fernsehern, Funkgeräten und allen möglichen Röhren Geräten. Die RSD Röhren haben ein sehr gutes Preis- / Leistungs Verhältnis, sie sind doppelt geprüft, haben beim Markeninhaber BTB-Elektronik, 6 Monate Garantie und sind sehr zuverlässig. In vergangenen Tagen stammten diese Röhren meist aus der DDR, da Germa Weiss, später Gert Müller, die einzigen Importeure für diese Röhren waren, die für "Braune Ware" im Westen eine Lizenz für die Ost Röhren inne hatten. Später wurden für die RSD Röhren auch Tesla, Ei, Polamp, Tungsram, russische und Weströhren eingesetzt.

S4A steht für selected for audio. Das bedeutet, dass es Röhren sind, die speziell für Audio Zwecke bestimmt sind. Die besonderen Eigenschaften dieser Röhren sind: extrem saubere und klirrarme Wiedergabe. Wenig Nebengeräusche im Sinne von Mikrofonie, Rauschen oder Brummen. Diese Röhren werden am meisten für die Musikwiedergabe in audiophilen Röhren Geräten (z.B. Röhren Vor- und Endstufen, DAC Ausgängen, CD Spielern, Phono Vorstufen, Röhren Filter), aber auch im Studio und Mikrofonbereich zur Aufnahme- und Wiedergabe (z.B. Röhrenmikro, Mischpulte, Röhren Kompressoren, Verstärkereinschübe, EQ´s, Vorstufen. etc.) eingesetzt. Die Röhren sind ab Werk (BTB-Elektronik) handselektiert nach Klirr und niedrigen Geräuschen. Die Option matched / balanced macht sind in allen mehrkanaligen Systemen (Stereo oder Surround), Differenzverstärkern, sowie Phasenumkehrstufen.

S4GB steht für selected for Guitar and Basses. Diese Röhren sind für die Verstärkung in Gitarren-, Bass-, Effektgeräten und allen Musikinstrumentenverstärker gedacht. Sie sind nicht auf Klirrarmut, wie die S4A Röhren, sondern auf gute dynamische Spielbarkeit, Soundoffenheit (es gibt hier verschiedene Stufen für die verschiedenen Amps und Sound Richtungen bei den 12AX7) und Robustheit im mobilen Einsatz bestimmt. Die Röhren sind alle ab Werk bei BTB-Elektronik handselektiert nach Mikrofonie-, Geräusch- und Brummarmut, damit der Amp beim Gig, zu Hause oder im Studio ruhig arbeitet. Für die Vorstufenröhren bieten wir die Option matched / balanced an, dies ist vor allem für die Phasenumkehrstufe und im Clean Betrieb vorteilhaft. Auch wenn man diese im Studio (z. B. Kompressor) oder in mehrkanaligen Effektgeräten verwendet, kann die Option matched / balanced von Vorteil sein.

Die vielen unterschiedlichen angebotenen 300B Röhren (= WE300B) entscheiden sich teils enorm. Wenn man diese tauschen möchte, sollte man sich daher vor dem Kauf ein paar Fragen stellen:

  • möchte ich ersetzen oder ein Upgrade?

  • gibt es klangliche Ziele oder Wünsche?

  • welches Budget strebe ich dafür an?

  • kann ich damit leben, wenn ich einen exotischen Typ einsetze, den es vielleicht später nicht mehr gibt?

Wenn man sich dessen bewusst ist, freuen wir uns bei BTB über Ihre konkrete Anfrage.

Als kleinen Tipp kann man schon vorweg sagen, dass im unteren Preissegment die Typen 300B von JJ und PX300B von Genalex tolle Röhren sind. Der Einstieg in die echten WE300B beginnt bei uns bei der WE300B von RSD, der Preis-/Leistungssieger ist die WE300B von Linlai, und als Top-Produkt sehen wir natürlich die Königsklasse aus den USA: die WE300B von Western Electric mit 5 Jahren Werksgarantie und einem sehr stabilen Wiederverkaufswert.

Ersatzröhren für Röhrenverstärker sind kompatible Röhren (z.B. 12AX7 = ECC83), die verschlissene oder defekte Röhren ersetzen. Da Röhren Verschleißteile sind, gehört ihr Austausch zur regelmäßigen Wartung. Wichtig ist, dass die Ersatzröhre elektrisch, mechanisch und betrieblich zum Verstärker passt, um einen sicheren Betrieb und den gewünschten Klang bzw. Sound beim Gitarren Tube Amp zu gewährleisten.

Man unterscheidet Vorstufenröhren, Endröhren, Gleichrichterröhren und HF-Röhren bei Röhrenradios. Vorstufenröhren wie ECC83 oder ECC82 verstärken kleine Signale und lassen sich meist problemlos durch den gleichen Typ (z.B. 6922 = E88CC) ersetzen. Endröhren wie EL34, EL84, 6L6 oder KT88 liefern die Ausgangsleistung und erfordern häufig eine Kontrolle oder Einstellung des Ruhestroms (Bias). In Push-Pull-Verstärkern werden sie meist gematcht eingesetzt. Vorstufenröhren im Eingangsbereich sollten nach V1 selektiert sein (Mikrofoniearm und Rauscharm) und bei Mehrkanalgeräten auch gematched plus balanciert sein. Gleichrichterröhren müssen natürlich auch bezüglich Typenbezeichnung übereinstimmen. Sollten weitere Ersatztypen freigegeben sein, spricht nichts dagegen, diese aus klanglichen, preislichen oder ästhetischen Gründen einzusetzen.

Wenn es darum geht, dass das Setup mit ECC83 / 12AX7 vorwärts marschieren soll, damit es auch mal in die Magengegend drückt und Attacke macht, dann sollte man diese Typen in Erwägung ziehen:

  • ECC83 S4A Dynamik – diese Röhre sorgt für Schnelligkeit, bleibt ausgewogen, klirrarm und macht viel Spaß

  • 12AX7B Shuguang – diese Röhre macht Attacke, Druck und richtig Spaß mit Rock und schnellen BeatsPreistipp

  • 12AX7LPS Sovtektolle Anschläge, gute Details, etwas heller und offener Ton, Bass gut kontrolliert

Wenn man hier etwas mehr ausgeben möchte, kann man sich auch bei NOS-Typen umsehen; diese können aber teils schwer zu bekommen sein. Kaufempfehlung über den Fachhandel, zum Beispiel BTB Elektronik.

  • ECC83 Telefunken mit Ribbed Plates – klingen schnell, offen, präzise, dynamisch und straff im Bass

  • ECC83 RFT – die macht Musik und kann Alarm – wer Spaß will, muss die probiert haben

  • 12AX7WA JAN USArobuste Röhre, die viel Spaß macht und druckvoll, straff klingt

Die erste Antwort ist die grundsätzliche Verwendung – ob es sich um einen HiFi-Verstärker oder einen Gitarrenverstärker handelt. Hier unterscheiden wir die S4A Röhren für Audio-, HiFi- und Studio-Geräte und die S4GB Röhren für Musikerverstärker wie Gitarrenamps oder Bassamps.

Das ist vermutlich die Königsklasse unter den ECC83, denn sie sollen vor allem sauber und präzise arbeiten:

  • ECC83 Premium S4A – klingt sehr sauber und räumlich strukturiert, detailreich, aber nicht analytischBTB Tipp

  • ECC803s Tung-Sol GOLD – klingt präzise, klar, etwas straffer im Bass, nervt nicht

  • ECC803s JJsauber, klar, ehrlich, aber etwas runder in den Höhen

Die saubersten NOS Röhren kosten leider mittlerweile viel Geld und sind rar geworden, da hier natürlich eine große Nachfrage herrscht. Diese sollte man, um keine bösen Überraschungen zu erleben, beim Fachhandel, wie BTB Elektronik, kaufen:

  • ECC803s Telefunken – das Filet unter den ECC83 – die Beste ohne Wenn und Aber

  • E83CC Siemensohne jeden Zweifel erhabenalles da, nervt nicht, klingt nach Röhreunser NOS Tipp


Unter den neu produzierten Röhren sind das:

  • ECC83 S4A smoothangenehmer, smoother und unaufdringlicher Röhrenklang mit guter Auflösung

  • 12AX7 Tung-Soldezent, warm, gut für Stimmen und kleinere Besetzungen

  • 5751 Tung-Sol (meist austauschbar – der etwas geringere Gain kann sinnvoll sein), gut für Breitbänder und Hörner

  • ECC83s von JJsuper geeignet für Rock und Pop, aber auch KlassikPreishit in dieser Kategorie

  • ECC83 Mullard / 12AX7 Mullard Reissue aus Russlandklingt warm, kommt aber nicht an das Original heran

  • 12AX7-S PSVANE – kann man in dem Zusammenhang auch mal testen

Wenn es um NOS Röhren geht (hier kann es auch sehr teuer werden bzw. auch, dass die Type vergriffen ist). Es empfiehlt sich, solche NOS Röhren immer beim Fachhandel, z. B. BTB, zu kaufen.

  • ECC83 Valvo – der warm klingende Allrounder, hier stimmt einfach alles

  • ECC83 Mullard NOS (nicht Reissue) – warm, viele Details, aber auch etwas offener als Valvo

  • ECC83 Tungsramselten, hohe Qualität und gut für Vielhörer geeignet

Wenn es um Charme und Musikalität gehen soll, kommt man meist um diese Röhren nicht vorbei:

  • ECC83 S4A Performancemusikalisch, offen, natürlich, audiophile klangliche Eigenschaften, der beste Allrounder für Röhrenverstärker

  • ECC83 Genalex Gold Lionähnlich ECC83 S4A Performance, aber nicht hochselektiert

  • ECC803s JJoffen, aber niemals aufdringlich, gut für Vielhörerunser Preistipp

Natürlich gibt es auch Tipps für musikalisch klingende NOS ECC83:

  • ECC83 Telefunken Smooth Plateviel Schmelz, musikalisch, etwas heller, nicht aufdringlich

  • ECC83 Philips aus NLtolle Röhre, zeigt viel Raum und Aura und klingt angenehm musikalisch

  • ECC83 RSDpreiswerte NOS Röhre, die sehr musikalisch, offen und natürlich spielt

Röhren, die Phono-Signale verstärken sollen, müssen vor allem rauscharm, klirrarm und gut selektiert (matched und balanced) sein, denn diese Geräte haben oft nur sehr wenig Gegenkopplung; daher spielt sich hier die Eigenschaft der Röhre stark aus:

  • ECC83 Premium S4Arauscharm, klirrarm, klingt hervorragend, detailreich, angenehm räumlich, klingt nach Röhre – aktuell die beste Wahl wenn es um Phono Pre Amps geht.

  • ECC803s Tung-Sol GOLDTendenz warm, gutes S/N Ratio, gute Alternative zum Spielen

  • ECC83MG JJrelativ unbekannt, rauscht im Verhältnis wenig, klingt angenehm und hat eine tolle Auflösung – diese Röhre ist der Tipp, wenn es bei der Vinylwiedergabe um Preis-Leistung geht.

Bei den NOS-Röhren sollte man vor allem auf akustisch geprüfte Röhren achten wegen Nebengeräuschen, daher auch hier besser über den Fachhandel beziehen:

  • E83CC Tesla NOSklingt warm, angenehm und musikalisch, rauscht wenig

  • E83CC Siemensklingt musikalisch, strukturiert, präzise

Zuerst muss man prüfen, ob es die gesuchte Type als Neuware gibt. Bei den meisten HiFi- (z.B. EL34, KT88) und High-End Audio Geräten (z.B. 300B oder 845), sowie beim Gitarren- und Bassamp (z.B. 12AX7 oder 6L6GC) kann man Röhren aus aktueller Fertigung (z.B. JJ oder Tung-Sol) nachkaufen. Typische Radioröhren (z.B. ECH81 oder EF85) gibt es meist nur als NOS Ware, da stellt sich die Frage gar nicht erst. Neuproduzierte Röhren sind preiswerter und können viel besser gematched oder selektiert werden, da man große Stückzahlen ausmessen kann. Bei den NOS Röhren ist das Angebot klein und die Nachfrage groß, der Preis ist deutlich höher. Klanglich sind NOS Röhren nicht automatisch besser, hier am besten selektierte Qualitätsröhren (z.B. S4A oder S4GB Röhren) kaufen oder hochwertige Markenröhren (z.B. Genalex oder Linlai) plus Selektion sofern verfügbar.

Das blaue Leuchten und Einschaltphänomene bei Elektronenröhren

Das optische Erscheinungsbild von Elektronenröhren im Betrieb sorgt häufig für Verunsicherung bei Anwendern. Dabei lassen sich die Lichtphänomene in harmlose physikalische Effekte und kritische Defekte unterteilen.

1. Das blaue Leuchten (Fluoreszenz)

Ein blaues Leuchten tritt primär im oberen Bereich der Röhre zwischen dem Glaskolben und der Glimmer-Stützplatte (Mica-Spacer) sowie an Öffnungen des Anodenblechs auf.

Die physikalische Ursache: Dieses Phänomen entsteht durch hochenergetische Elektronen (Barium-Strontium-Elektronen), die vom Glühfaden emittiert werden. Wenn diese auf die Mica-Oberfläche treffen, lösen sie Nickelatome ab. Durch Kollisionen werden diese Atome ionisiert, was die charakteristische blaue Farbe am Glas erzeugt.

Wichtige Merkmale:

  • Vakuum-Abhängigkeit: Das Leuchten ist eine Funktion der Anodenspannung und der Restgasmoleküle im Gehäuse. Selbst in einem exzellenten Vakuum befinden sich Milliarden von Molekülen, die diesen Effekt ermöglichen.

  • Variabilität: Die Intensität schwankt je nach Röhrenexemplar und Betriebsspannung von kaum wahrnehmbar bis hin zu deutlichem Leuchten bei Tageslicht.

  • Leistung und Lebensdauer: Dieses blaue Leuchten ist kein Qualitätsmangel. Umfangreiche Kennlinienprüfungen bestätigen, dass weder die elektrische Leistung noch die Lebenserwartung der Röhre dadurch negativ beeinflusst werden.

2. Kritische Warnsignale: Rosa Leuchten und Lufteinbruch

Vom normalen blauen Leuchten müssen zwei gefährliche Zustände unterschieden werden:

  • Ionisation durch Hochspannungsfunken: Tritt eine massive Ionisation durch Funkenbildung auf, verfärbt sich das Gas rosa. Dies führt zu instabilen Anodenströmen und deutet auf einen Defekt hin.

  • Vakuumverlust (Sauerstoff): Dringt Luft in die Röhre ein, wird diese ebenfalls ionisiert. Dies erscheint zwar bläulich, führt aber zur sofortigen Oxidation des Glühfadens und einem drastischen Emissionsabfall. Bei modernen Audioröhren tritt dieses Phänomen jedoch nur noch extrem selten auf.

Zusammenfassung für die schnelle Diagnose

PhänomenFarbeUrsacheBewertung
Normales LeuchtenBlauIonisation von Nickelatomen am MicaHarmlos
Einschalt-FlashHellgelb/WeißNiedriger KaltwiderstandHarmlos
GasionisationRosaHochspannungsüberschlagKritisch
LufteinbruchBlau/BlassGehäuse undicht (Oxidation)Defekt

BTB ist aus den Namen Ballwieser - Thomanek - Bergbauer entstanden, diese waren die zweite Generation ab 1981 nach dem Eugen Queck Ingenieurbüro. Eine Zeit lang hatten die ehemaligen Geschäftsführer die Abkürzung BTB zu Marketingzwecken auch für unseren Großhandel als Business To Business genutzt.

Tube Rolling bezeichnet das gezielte Austauschen von Elektronenröhren (z. B. Vorstufenröhren oder Endröhren) in Verstärkern und Audiogeräten, um Klang, Dynamik und Charakter zu verändern. Besonders bei Gitarrenamps und HiFi-Geräten nutzen viele Anwender Tube Rolling, um mehr Auflösung, Räumlichkeit, Wärme oder weniger Rauschen zu erreichen. Je nach Röhrentyp (z. B. ECC83, EL34, KT88 oder 300B) und Hersteller kann der Sound deutlich variieren.

Wichtig: zuerst die Kompatibilität und Herstellerfreigaben prüfen.

Tipp: Das Röhrenupgrade ist immer dem Kabelupgrade vorzuziehen, da Elektronenröhren aktive Bauelemente sind und zudem deutlich günstiger sind als bessere Kabel. Beratung macht am meisten Sinn beim erfahrenen Fachhandel, z. B. BTB Elektronik. Als Upgrade immer selektierte Röhren auswählen und beim Endröhrenwechsel daran denken, dass möglicherweise der Bias neu eingestellt werden muss.

Die Produkthaftung bei BTB ist nach dem deutschen Recht geregelt. Nahezu alle Artikel, die in unserer Internetpräsenz btb-elektronik.de einschließlich aller unserer Social-Media-Kanäle angeboten werden, wurden vor dem 13.12.2024 in der Europäischen Union in Verkehr gebracht. Alle neueren Produkte enthalten natürlich alle notwendigen Angaben bezüglich dem Produkthaftungsgesetz. Alle Artikel betreffend vor dem 13.12.2024 werden nach und nach ergänzt, falls nicht bereits erledigt. Sollte bei einem Artikel der Hinweis dennoch fehlen, sind wir natürlich in der eigenen Verantwortung. Unseren Kontakt findet man im Impressum unter www.btb-elektronik.de. Unsere meisten Produkte fallen daher nicht unter die neue EU-Regelung, sondern unter die vorigen geltenden Bestimmungen der Produkthaftungsgesetzgebung. Sofern keine gesetzlichen Ausschlüsse greifen (z. B. gemäß Präambel des Produkthaftungsgesetzes), entsprechen die angebotenen Artikel diesen Vorgaben.

Unabhängig davon wurden die für Neuangebote geforderten zusätzlichen Angaben bereits durchgängig für alle Artikel in unserem Sortiment ergänzt.

Für zugekaufte Markenware wird selbstverständlich der jeweilige Hersteller ausgewiesen. Bei Artikeln, bei denen kein ermittelbarer Hersteller mehr besteht, der ursprüngliche Hersteller nicht mehr verfügbar ist oder Waren die aus Drittländern importiert werden, erfolgt die Kennzeichnung entsprechend der gesetzlichen Vorgaben als verantwortlicher Anbieter (Quasi-Hersteller).

Zusätzliche Hinweise zum sicheren Umgang mit elektronischen Bauelementen sowie weitere Informationen zu technischen Anforderungen und allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie auf unserer AGB-Seite und in den jeweiligen Produktseiten. Arbeiten an Spannungen über der Schutzkleinspannung DIN EN 61140 dürfen ausschließlich von entsprechend qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Das blaue Leuchten (Fluoreszenz)

Ein blaues Leuchten tritt primär im oberen Bereich der Röhre zwischen dem Glaskolben und der Glimmer-Stützplatte (Mica-Spacer) sowie an Öffnungen des Anodenblechs auf.

Physikalische Ursache:
Dieses Phänomen entsteht durch hochenergetische Elektronen (Barium-Strontium-Elektronen), die vom Glühfaden emittiert werden. Treffen sie auf die Mica-Oberfläche, lösen sie Nickelatome ab. Durch Kollisionen werden diese Atome ionisiert, was die charakteristische blaue Fluoreszenz am Glas erzeugt.

Wichtige Merkmale:

Vakuumabhängigkeit:
Das Leuchten ist eine Funktion der Anodenspannung und der im Gehäuse vorhandenen Restgasmoleküle. Selbst in einem sehr guten Vakuum befinden sich noch Milliarden von Molekülen, die diesen Effekt ermöglichen.

Variabilität:
Die Intensität variiert je nach Röhrenexemplar und Betriebsspannung – von kaum wahrnehmbar bis deutlich sichtbar bei Tageslicht.

Leistung und Lebensdauer:
Dieses blaue Leuchten ist kein Qualitätsmangel. Umfangreiche Kennlinienmessungen zeigen, dass weder elektrische Leistungsdaten noch die Lebenserwartung der Röhre negativ beeinflusst werden.

Kritische Warnsignale: Rosa Leuchten und Lufteinbruch

Vom normalen blauen Leuchten sind zwei potenziell gefährliche Zustände klar zu unterscheiden:

Ionisation durch Hochspannungsüberschlag:
Bei massiver Gasionisation durch Funkenbildung verfärbt sich das Gas rosa. Dies führt zu instabilen Anodenströmen und weist eindeutig auf einen Defekt hin.

Vakuumverlust (Lufteinbruch):
Dringt Luft in die Röhre ein, wird diese ionisiert. Das Leuchten erscheint oft bläulich, führt jedoch zur sofortigen Oxidation des Glühfadens und zu einem rapiden Emissionsverlust. Bei modernen Audioröhren tritt dieser Fall nur noch sehr selten auf.

Zusammenfassung – schnelle Diagnose

Phänomen Farbe Ursache Bewertung
Normales Leuchten Blau Fluoreszenz an Mica / Nickel Harmlos
Einschalt-Flash Hellgelb / Weiß Niedriger Kaltwiderstand Harmlos
Gasionisation Rosa Hochspannungsüberschlag Kritisch
Lufteinbruch Blau / blass Undichtes Gehäuse, Oxidation Defekt

Das hängt vom Verstärker ab. Wenn man den Bias einstellen muss, gibt es verschiedene Varianten:

Die einen haben eine Anzeige, z. B. Drehspul- / Analoganzeige oder LEDs, und müssen dann mit einem Potentiometer oder Trimmer eingestellt werden, bis der Sollwert erreicht ist. Siehe Bedienungsanleitung.

Andere muss man öffnen, um an bestimmten Messpunkten zu messen, um dann auch wieder über Trimmer eingestellt zu werden. Solche Arbeiten erfordern Fachkenntnis!

Beim Fixbias müssen Röhren nach Herstellerangaben verwendet werden, und der Bias z. B. mit einem Bias-Prüfgerät überprüft werden. Solche Arbeiten erfordern Fachkenntnis!

Röhrenendstufen mit Autobias müssen nicht eingestellt werden, da dies automatisch geschieht.


Das hängt vor allem davon ab, wofür man die Röhren verwenden möchte:

Endstufenröhren

Endröhren sollten gematcht sein, wenn sie:

  • in einem Gegentaktverstärker betrieben werden, damit der Übertrager nicht in Sättigung gerät und Brummen sowie Verzerrungen vermieden werden (wichtiger Parameter: Anodenstrom)
  • im Stereo- oder Mehrkanalbetrieb laufen, um Lautstärkeunterschiede zwischen den Kanälen zu vermeiden (wichtiger Parameter: Steilheit)

Kleinsignalröhren und Doppeltrioden

Diese sollten gematcht sein bei:

  • Phonostufen (unbedingt), da Röhrenvorstufen meist wenig Gegenkopplung haben und es sonst leicht zu Kanalungleichheiten kommt (Stimme wandert aus der Mitte, räumliche Abbildung leidet)
  • Line-Vorstufen und Stereo-Röhrenverstärkern, um Kanalungleichheiten zu vermeiden
  • Gitarrenverstärkern müssen Eingangsröhren nicht gematcht sein, da sie meist kaskadiert arbeiten und einkanalig aufgebaut sind
  • bei Musikerverstärkern kann Matching beim Phasensplitter (Phase Inverter) sinnvoll sein, um die Endröhren gleichmäßig anzusteuern – das verbessert den Headroom und ist besonders für Clean-Sounds empfehlenswert

Sonderfälle

  • Bei Röhrenradios ist in der Regel kein Matching erforderlich
  • Bei Amateurfunk-Endstufen ist Matching meist empfehlenswert

Die Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten, da dies von mehreren Faktoren abhängt:

  • Ist der Verstärker Class A – hier gibt es eine höhere Belastung / Verschleiß als bei Class AB oder Class B

  • Wird dem Verstärker oft höhere Leistung abverlangt (lautes Hören, wirkungsgradarme oder kritische Lautsprecher)

  • Wird der Verstärker häufig ein- / ausgeschaltet (stresst die Röhren oft mehr als der längere Betrieb)

  • Können die Röhren ihre Wärme gut abgeben (Bauart, Gehäuse, Lüfter, Gerät in der Umgebung)

Man kann grob sagen, dass Endstufenröhren bei regelmäßigem Nutzen alle 3–10 Jahre gewechselt werden sollten und die Vorstufen- und Treiberröhren etwa alle 5–20 Jahre gewechselt werden sollten. Auch hier gilt natürlich, dass man die Herstellerangaben und Anzeigen am Gerät beachten muss. Wir können dies durch Messen der Röhren genau sagen. Empfehlung seitens BTB: Sie sollten sich beim Röhrenwechsel immer das Datum notieren.

Die normalen Verstärkerröhren kann man leider nicht reparieren, wenn diese defekt sind, können diese in Deutschland im Hausmüll entsorgt werden. Ausnahme sind teure Röhren von Generatoren im Kilowattbereich, die tatsächlich geöffnet und repariert werden (Refurbished).

Beim Matching von Röhren nimmt man eine möglichst große Menge an geprüften Elektronenröhren und misst diese nach geeigneten Parametern durch und stellt danach Paare, Quartette, Sextette oder Oktette zusammen. Es ist nicht möglich, eine bereits produzierte Röhre so zu verändern, dass sie zu einer anderen Röhre zusammenpasst, da die Werte statisch sind und sich nur im Laufe des Gebrauchs verändern (abnutzen).

Das Wichtigste beim Röhrenkauf ist die korrekte und damit freigegebene Röhrentype. Dann sollte man sich überlegen, wie viel man dafür ausgeben möchte, ob diese gematched (aufeinander abgeglichen) sein soll oder zusätzlich selektiert sein soll (z. B. nach Mikrofonie oder wenig Rauschen).
NOS Röhren sind für alte Radios gängig, bei modernen Audiogeräten und Gitarrenverstärkern sind aktuelle Röhrentypen aufgrund der besseren Selektiermöglichkeiten und dem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis im Vorteil.
Wenn es um klangliche Themen oder Upgrades geht, sollte man sich bei einem seriösen Röhrenfachhändler, zum Beispiel BTB Elektronik, beraten lassen.

Das Matching von Röhren zur Audio Wiedergabe macht bis zum Bereich von +/-3 % Sinn, da dies noch wirtschaftlich, durchführbar und sinnvoll ist. Ein noch besseres Matching macht keinen Sinn, da Röhren Verschleissteile sind und der Verschleiss nicht für alle Einzelröhren gleich sein wird. Die Folge ist ein Auseinanderdriften der einzelnen Röhren nach langem Gebrauch. Daher berichten die meisten BTB Kunden, dass Ihr Röhrenverstärker auch wieder klingt, nachdem die neuen Röhren eingesetzt worden sind.

Die Einspielzeit von Röhren im Audiobereich ist sehr unterschiedlich und kann von wenigen Stunden bis über mehrere hundert Stunden reichen; üblicherweise geht man aber von 50 Stunden bis 100 Stunden aus. Hintergrund ist die Ausdehnung unterschiedlicher Materialien (Metalle, Glas) und das Vakuum, das durch den Getter verbessert wird (silberfarbener Spiegel im Glas).

Nach dem Einspielen ist das Vakuum besser, die Materialien haben ihre Endposition gefunden, der Klang wird ruhiger, die Räumlichkeit wird besser, die Auflösung wird besser, es klingt strukturierter. Ab Werk sind die meisten Röhren durch den Hersteller bereits mehrere Stunden für den Basisgebrauch eingebrannt (formiert).

Wenn Sie in unserem BTB Webshop gematchte Paare, Quartette, Sextette oder Oktette kaufen, sind diese für den jeweiligen Zweck nach praxisgerechten Parametern auf dem Roetest V11 (Stand 2026) durch uns selektiert (also gematched) worden. Beim Matching berücksichtigen wir alle relevanten Werte wie Strom, Steilheit, Gitterströme, Innenwiderstände und akustische PrüfungenAusnahme sind Röhren, bei denen auf das Werksmatching hingewiesen wurde. Auf dieses Matching haben wir keinen Einfluss. 

Erstes Gebot beim Röhrenwechsel ist die Sicherheit, da Röhrengeräte mit gefährlich hohen Spannungen arbeiten. Sie sollten solche Arbeiten nur erledigen, wenn Sie entweder vom Fach sind, sich mit dem Thema auskennen und wenn der Hersteller in seiner Bedienungsanleitung darauf hinweist, wie der Röhrenwechsel erfolgen soll. Bitte beachten Sie daher bei diesem Thema immer die Bedienungsanleitung!

Sollte es sich um ein DIY-Gerät oder ein Vintage-Gerät handeln oder sollte keine Anleitung vorhanden sein, bitte diese Schritte beachten:

  • Bias-Einstellung der alten Röhren notieren, dann weiß man, wie es eingestellt war
  • Gerät mit Bias-EinstellmöglichkeitBias auf Minimum drehen, da man nicht weiß, wo der neue Bias liegen wird
  • Gerät abkühlen lassen und Spannungsfreiheit bei der Röhrenfassung abwarten (mehrere Stunden)
  • Unbedingt darauf achten, dass man beim Röhrenwechsel nicht an die Kontakte kommt
  • Mit einer Hand arbeiten (die zweite Hand bleibt frei)
  • Gummi- oder Silikonhandschuhe sind hilfreich, da man dadurch das Rutschen verhindern kann
  • Endröhren mit Oktalsockel gerade nach oben herausziehen
  • Beim Einsetzen neuer Röhren mit Oktalsockel auf die Position der Kunststoff-Führungsnase achten
  • Bei 300B oder 2A3 Röhren gibt es zwei dicke und zwei dünnere Pins (UX4), um Verdrehen auszuschließen
  • Gerät einschalten und Bias überprüfen (Anzeigen im Gerät oder Buchsen mit Multimeter, Bereich meist Volt DC)
  • Bias nacheinander auf den Sollwert einstellen
  • Nach 10 Minuten, einer Stunde und nach der Einspielzeit (ca. 50–100 h) den Bias überprüfen und ggf. korrigieren
  • Es ist normal, dass der Bias-Wert bei manchen Röhren während der Aufwärmphase schwanken kann
  • Man sollte den Röhrenwechsel von einer Fachwerkstatt, wie z. B. BTB Elektronik, durchführen lassen, wenn man keine Informationen über den Bias hat oder wenn man zum Bias-Einstellen das Gerät öffnen muss
  • Beim Einspielen der Endröhren kann man ganz normal Musik hören


Elektronenröhren haben unterschiedliche Bezeichnungen, weil sie in verschiedenen Ländern nach unterschiedlichen Normsystemen benannt wurden. Häufig gibt es europäische Typnamen (z. B. ECC83, EL34) und amerikanische Typnamen (z. B. 12AX7, 6L6) für die gleiche Röhre. Häufige Beispiele für gleiche Röhren mit anderer Bezeichnung:

  • ECC83 = 12AX7 
  • ECC82 = 12AU7 
  • ECC81 = 12AT7
  • E88CC = 6922
  • EL34 = 6CA7 

Zusätzlich existieren oft Industrie-, Militär- oder selektierte Varianten mit eigenen Typnummern (z. B. besonders rauscharme oder langlebigere Ausführungen). Auch Herstellerlabels und Rebranding sorgen dafür, dass identische Röhren unter verschiedenen Namen angeboten werden. 

Tipp: Am besten beim BTB Fachhandel kaufen, um zu prüfen, um sicherzugehen, dass es ein echtes Äquivalent ist (Sockel, Heizdaten, elektrische Werte) – denn ähnliche Röhren sind nicht immer 1:1 tauschbar.

Matched bedeutet bei Röhren, dass zwei Röhren bezüglich ihrer Parameter aufeinander abgestimmt sind, also zusammenpassen. Das ist ein wichtiges Thema beim Betrieb in Gegentaktendstufen und Stereo-Röhrenverstärkern; hier sollte man immer Paare, Quartette etc. mit Matching kaufen. Bei BTB ist das bei Endröhren als Paare, Quartette etc. immer der Fall.

Der Begriff „balanced“ bezieht sich auf die sogenannten Doppeltrioden wie z. B. ECC83, E88CC usw., die im Glaskolben zwei identische Systeme haben. Da diese jedoch bekanntermaßen von den Werten unterschiedlich ausfallen können, macht es in vielen Stereo- oder Mehrkanal-Applikationen Sinn, diese beiden Systeme aufeinander abgestimmt einzusetzen, damit später die Stimme aus der Mitte kommt und die räumliche Wiedergabe passt. Wenn man bei BTB den Haken bei der Option „matched“ setzt, erhält man Paare oder Einzelröhren, die balanciert und gematched sind – also bei zwei Röhren sind das vier aufeinander abgestimmte Systeme.

Ob Röhren defekt sind, lässt sich optisch nur teilweise erkennen. Manche konkreten Schäden sind sichtbar, viele jedoch nicht. Ein eindeutiges Zeichen für eine defekte Röhre ist ein weißlicher Belag im Glaskolben, der auf verlorenes Vakuum hinweist. Auch Risse im Glas, ein lockerer Sockel oder beschädigte Pins bedeuten, dass die Röhre nicht mehr verwendet werden darf. Ungewöhnliches Glühverhalten (z.B. Lila leuchten) kann ebenfalls auf Probleme hindeuten. Glüht die Röhre gar nicht, kann der Heizfaden unterbrochen sein (manchen Röhren glühen aber auch sehr dunkel). Glüht die Anode rot, besteht akute Gefahr (z.B. Bias zu hoch durch Gitterstrom). Ein leichtes blaues Schimmern ist meist unkritisch. Bei manchen Röhren schlägt sich ein brauner oder grauer Belag am Glas nieder, bei anderen lässt der Getterspiegel nach. Diese Anzeichen sind aber noch kein direkter Hinweis für den Verbrauch einer Röhre. Hier hilft nur eine elektrische Röhrenprüfung beim Fachhandel.

Das helle Aufleuchten beim Einschalten

Ein häufig beobachtetes Phänomen ist das kurzzeitige, helle Aufblitzen des Heizwendels direkt nach dem Einschalten des Geräts.

Die Ursache: Dieses Verhalten ist auf den sogenannten Kaltwiderstand des Heizwendels zurückzuführen. Ist dieser Widerstand im kalten Zustand bei einem spezifischen Exemplar besonders niedrig, fließt im ersten Moment ein sehr hoher Einschaltstrom, der den Wendel kurzzeitig hell erstrahlen lässt.

Bewertung: Langzeiterfahrungen aus mehreren Jahrzehnten zeigen, dass dieses Aufleuchten für die Röhre völlig ungefährlich ist. Es handelt sich um eine harmlose physikalische Eigenschaft der Heizfäden, die keine Auswirkungen auf die Langlebigkeit der Komponente hat.


Der Bias bei Röhrenverstärkern ist der Ruhestrom bei Röhrenendstufen. Diesen kann man etwa vergleichen wie die Vergasereinstellung von Benzinmotoren – dieser muss passen, damit der Röhrenverstärker gut läuft, also sauber, verzerrungsarm und langlebig

Wenn dies bei der gleichen Type / Hersteller der Fall ist, liegt es meist an der Lage vom Heizwendel / Kathodenröhrchen. Schaut der Heizwendel oben weit heraus, das Röhrchen wenig, leuchtet es heller und umgekert. Dies ist kein Mangel, jedoch optisch für manche Nutzer nicht so schön, so weit erkennbar berücksichtigen wir das natürlich oder geben Tipps wie man es möglicherweise nachjustieren kann. Wenn die Typen nicht gleich sind, liegt es an der Fadentemperatur. Manche Röhren arbeiten im unteren Temperaturbereich und leuchten Dunkel z.B. 12AX7WB Sovtek, andere im oberen Bereich z.B. ECC803s von JJ.

Röhrenverstärker benötigen zur sauberen Wiedergabe einen definierten Arbeitspunkt auf ihrer Kennlinie – diesen nennt man Ruhestrom oder Bias-Strom. Ist dieser Strom sehr klein, spricht man beim Gegentaktverstärker vom B-Betrieb: höhere Aussteuerung, kälterer Betrieb, aber auch höherer Klirr.
Höherer Ruhestrom: AB-Betrieb, dieser kann auch gleitend zwischen Class B und Class A sein.
Wenn der Ruhestrom hoch ist (teils bis zur Belastungsgrenze der Röhre), spricht man vom Class-A-Betrieb. Dieser ist sehr klirrarm und die Tonqualität ist sehr sauber. Der Verschleiß ist jedoch höher und die Wärmeentwicklung ist größer.
Single-Ended-Endstufen arbeiten fast ausschließlich im Class-A-Betrieb.

Elektronenröhren, die man entsorgen möchte, gehören in den Hausmüll (in Deutschland meist die graue oder schwarze Tonne). In Standardröhren, die für den privaten Heimgebrauch verwendet werden, sind keine schädlichen Materialien enthalten. Der silberne Spiegel im Inneren der Röhre ist KEIN Quecksilber, sondern der sogenannte Getterspiegel (Barium).

Ausnahmen gibt es natürlich – da sollte man dann beim Spezialisten, wie BTB, nachfragen, da es auch Röhren gibt, die Quecksilber, radioaktive Materialien oder giftige Metalle wie Beryllium enthalten.

Das blaue Leuchten hat meist keinen direkten Einfluss auf das Vakuum der Röhre.

Vakuum-Abhängigkeit: Das Leuchten ist eine Funktion der Anodenspannung und der Restgasmoleküle im Gehäuse. Selbst in einem exzellenten Vakuum befinden sich Milliarden von Molekülen, die diesen Effekt ermöglichen.

Variabilität: Die Intensität schwankt je nach Röhrenexemplar und Betriebsspannung von kaum wahrnehmbar bis hin zu deutlichem Leuchten bei Tageslicht.

Leistung und Lebensdauer: Dieses blaue Leuchten ist kein Qualitätsmangel. Umfangreiche Kennlinienprüfungen bestätigen, dass weder die elektrische Leistung noch die Lebenserwartung der Röhre dadurch negativ beeinflusst werden.

Der weiße Kopf einer Röhre ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass die Röhre Luft gezogen hat und ihr Vakuum verloren hat. Die Röhre ist defekt und muss ausgewechselt werden. Solche Defekte entstehen durch Herunterfallen (z.B. Pumpstutzen bricht ab), durch Überlast, durch schlechte Temperung bei der Herstellung, mangelhafte Kontaktdurchführungen und besonders bei Noval- und Miniaturröhren, wenn die Print Fassung bei der Leiterplattenbestückung nicht richtig zentriert wurde. Hier kommt es aufgrund der nicht symmetrischen Anordnung der Kontakte zu Verspannungen in der Röhre. Die Röhre bricht dann am Glas Sockel und wird weiß. Abhilfe: Musterröhre stecken und im gesteckten Fall die Röhrenfassung im Board nachlöten.

Wenn der Getterspiegel im Inneren der Röhre weiß geworden ist, ist die Röhre defekt und kann nicht mehr verwendet werden. In Deutschland werden normale Standardröhren im Hausmüll entsorgt (Stand 2026).

Die Röhren dehnen sich beim Aufwärmen aus. In den Röhren gibt es unterschiedliche Materialien wie Glas, Nickel, Kupfer und andere Metalle, die sich von der Raumtemperatur bis auf etwa 700 Grad Celsius unterschiedlich ausdehnen. Das kann zu Geräuschen in den Röhren selbst, aber auch in den Lautsprechern führen und ist meist unbedenklich. Nach der Einspielphase wird sich dieses auch etwas beruhigen, da alle Materialien Ihre Position finden. Bei hochwertigen Geräten gibt es deshalb auch eine Einschaltverzögerung.

Korrekt betrachtet ist der Röhrensockel das Teil, dass am Fuß der Röhre mit den Kontakt Stiften angebracht ist (männlicher Teil), um in die Röhrenfassung (Gegenstück, weiblicher Teil) verbunden zu werden. Die Röhrenfassung befindet sich am Gerät, der Röhrensockel an der Röhre. Umgangssprachlich bestellen Kunden gerne Röhrensockel, wenn sie eigentlich Einbaufassungen meinen. Print Ausführungen kommen auf einer Leiterplatte (PCB) und solche für Chassismontage in Geräte mit Drahtanschluss (Lötösen).

Die BTB Elektronik Vertriebs GmbH (kurz BTB) ist ein Fachgeschäft für Elektronenröhren und dem dazu passenden Zubehör. Wir liefern alle gängigen Röhren ab etwa 1930 bis zur aktuellen Produktion an Endverbraucher, Reparaturfirmen, Händler, Industriekunden und Hersteller.

Das Zubehör neben den Röhren sind: Röhrenfassungen und Röhrensockel, Hochvoltelkos, Folienkondensatoren, Koppelkondensatoren, Ausgangsübertrager, Übertrager für die Audiotechnik, Siebdrosseln für Audioanwendungen, Netztransformatoren für Röhrengeräte, Gehäuse für den Verstärkerbau.

Wir bieten keine Geräte, Lampen oder allgemeine Elektronik an. Ergänzend ist zu erwähnen, dass wir in unserer Fachwerkstatt auch Röhrengeräte und Revox Tonbandgeräte (Reel to Reel) reparieren.

Nein!

Die Messwerte auf dem Aufkleber sind BTB interne Werte und dienen der Unterscheidung und Zusammenstellung von Aufträgen. Bitte immer den Bias einstellen, wie es vom Gerätehersteller vorgesehen ist (Bedienungsanleitung oder Manual beachten).

Das liegt oft an der falschen Biaseinstellung der Endstufenröhren. Wenn es dafür Einstellmöglichkeiten gibt, muss der Bias abgeglichen werden. Es kann aber auch am Entbrummpoti liegen, wo man beim Endröhrenwechsel auf das Brummminimum einstellen muss. Eine weitere Möglichkeit kann auch die Röhrenfassung sein. Wenn der Kontakt nicht sauber gegeben ist, kann es auch zu Abweichungen von Parametern und sogar zur Überhitzung kommen.

BTB ist spezialisiert auf Röhrentechnik. Wir haben eine eigene Fachwerkstatt und reparieren gerne eure Röhrenverstärker. Bitte ruft uns dazu kurz vorher an und lasst euch einen Termin geben. Was wir nicht reparieren sind neben den Röhrengeräten andere Haushalts- oder Unterhaltungselektronikgeräte. Neben den Röhrengeräten (auch Vintage) reparieren wir auch gerne eure Revox Bandmaschine.

Die Vorstufenröhren, die als Zweiersätze angeboten sind beinhalten KEIN Matching, diese sind nach akustischen Eigenschaften wie Rauschen, Mikrofonie und Brumm zusammengestellt. Wenn Sie diese gematched haben möchten, setzen Sie bitte den Haken bei der Option "matched"

Dies hängt vom Einsatzzweck ab. Kelchfederfassungen haben eine größere Steckkraft, aber weniger Steckzyklen. Sie sind für hängende Anwendungen z.B. Gitarrenverstärker gedacht oder für Röhren, die einen hohen Heizstrom benötigen z.B. KT170 oder 5U4G. Die Gabelfederkontakte haben dafür weniger Steckkraft und mehr Steckzyklen. Damit eignen Sie sich gut für Röhrenprüfgeräte oder für Nutzer, die Ihre Röhren gerne mal tauschen (Tube-Rolling). Wenn man beide Eigenschaften zusammen haben möchte, sind die Teflon Fassungen mit den vergoldeten Spannzangen Kontakten die beste Wahl.

Wir messen unsere Röhren beim Wareneingang nach Datenblatt, um diese grundsätzlich zu prüfen. Das Matching erfolgt danach nach praxisgerechten Arbeitspunkten. Beispiel EL34 nach Datenblatt: Ua=250V, Ug=-13,5V, Ia=100mA - Basismessung bei BTB: Ua=450V, Ug=-40V, Ia = 40mA. Dies sind praxisgerechte Werte für die meisten Audio- und Gitarrenverstärker. Wir matchen mit dem Roetestsystem (Stand 2026: Roetest V11) und ermitteln beim Matching immer alle relevanten Parameter wie Strom, Steilheit, Innenwiderstand und Gitterströme.

Mundorf Folien Kondensatoren (z.B. Supreme, EVO, TCAP) sind in der Regel nicht gepolt und können daher in beide Richtungen eingebaut werden. Eine echte Polung haben nur die Mundorf Elektrolytkondensatoren (+/–). Einige Mundorf-Modelle haben jedoch eine Markierung für die Außenfolie (Outer Foil) – diese kann zur besseren Störsicherheit zur niederohmigeren Seite bzw. Richtung Signalquelle ausgerichtet werden. Der Eingang ist dann meist der kürzere Draht.

Sie müssen dazu nur die Heizung der Röhre(n) anschließen. Diese wird in den Datenblättern meist als Uf für die Heizspannung und If für den Heizstrom benannt. Wenn Sie für das Objekt mehrere Röhren verwenden möchten, bietet sich die Reihenschaltung von Röhre zu Röhre an. Hierbei immer Röhren verwenden, die den gleichen Heizstrom haben z. B. Röhren die mit "P"=300mA (z.B. PCH200) oder "U"=100mA (UY82) anfangen. Dann bleibt der Strom gleich (z. B. 300mA bei "P"), die Spannungen addieren sich. Sie können dann ein Netzteil, egal ob Gleichspannung (DC) oder Wechselstrom (AC) für die Summenspannung anschließen. Für solche Dekozwecke macht es nichts aus, mit 20-30% zu überheizen. Wenn Sie nur eine Röhre heizen möchten, nehmen sie ein Netzteil, dass genau die Spannung Uf für die eine Röhre und deren Heizstrom If liefern kann. Die Datenblätter finden sie auf der btb-elektronik Seite oder bei Frank.Pocnet. Viel Erfolg!

Bitte beachten Sie: Bleiben Sie als Laie stets unterhalb der Grenze für die Schutzkleinspannung (50V AC oder 120V DC). Bereits ab etwa 30V kann Berührung weh tun, also Vorsicht! 

Tipp: Am sinnvollsten Röhrenfassungen zur Drahtmontage verwenden, da kann man besser anlöten.

Ein häufig beobachtetes Phänomen ist das kurzzeitige, helle Aufblitzen des Heizwendels direkt nach dem Einschalten des Geräts.

Die Ursache: Dieses Verhalten ist auf den sogenannten Kaltwiderstand des Heizwendels zurückzuführen. Ist dieser Widerstand im kalten Zustand bei einem spezifischen Exemplar besonders niedrig, fließt im ersten Moment ein sehr hoher Einschaltstrom, der den Wendel kurzzeitig hell erstrahlen lässt.

Bewertung: Langzeiterfahrungen aus mehreren Jahrzehnten zeigen, dass dieses Aufleuchten für die Röhre völlig ungefährlich ist. Es handelt sich um eine harmlose physikalische Eigenschaft der Heizfäden, die keine Auswirkungen auf die Langlebigkeit der Komponente hat.

Sowohl "LPS" bei den 12AX7LPS als auch das "WXT" bei den 6L6 und 5881 Typen sind sogenannte Suffix Angaben wie auch bei der 5U4GY oder der 6L6WGC oder bei der 6SN7GTB. Diese Suffixe beschreiben neben den Standardeigenschaften zusätzlich Details. Beispiele:

LPS = long Plate Spiral Heater (belastbar, bifilare Heizung für wenig Brumm)

WXT = ruggedized (robuste Ausführung, höhere Spannungsfestigkeit bei den 5881WXT)

WGC = ruggedized, Glasausführung C, stabil und Update Version C

GTB = Glas Container, gerade Bauform, Update Version B

GA = G (coke bottle Version) erstes Update A

Y = Stahlausführung

S = bei JJ Spiralheater, bifilare Heizung = brummarm

In den meisten Fällen (bei den aktuellen Röhren Audio Geräten) spielt der Suffix nur eine Nebenrolle, unter der Beachtung der Datenblätter und Bedienungsanleitungen können die Röhren meist ausgetauscht werden. Im Zweifel nachfragen.

Man muss bei dieser Frage hauptsächlich unterscheiden, wie hoch das Ausgangssignal ist:

  • Bei keinen oder kleinen Signalen passiert in beiden Fällen meist nichts

  • Bei mittleren Signalen macht der Kurzschluss meist nichts, die Unterbrechung kann problematisch sein

  • Bei großen Signalen sollte der Kurzschluss eine Sicherung auslösen, die Unterbrechung wird vor allem dann gefährlich, wenn verzerrte Signale (Gitarrenamp) im Spiel sind; hier kommt es leider oft zu Überschlägen in der Röhre, am Sockel oder am Übertrager (teuer)

  • Es ist also bei vielen Röhrenverstärkern kein Problem, wenn man mal den Lautsprecher ohne Signal umsteckt

  • Sehr selten gibt es auch Geräte, die ohne Last das Schwingen anfangen können (Vorsicht)

  • Ein Übertrager brennt eigentlich fast nie durch, wenn eine Box bei einer Frequenz sehr niederohmig ist; das verkraften Verstärker mit Halbleitern deutlich schlechter

Man muss Wissen, für welche Röhre der Sockel (korrekterweise muss das Röhrenfassung heissen) verwendet werden soll. Wenn man die europäische Bezeichnung der Röhre kennt kann man sich an der Tabelle orientieren, dabei weisst die erste Ziffer nach den Buchstaben auf den Sockel hin, also die 8 bei ECC82 auf Noval:

Deutsche Kategorie (verlinkt) Sockel-Kurzbez. Beispielröhren
0er: Außenkontakt / Topfsockel P8A AL4, EL3
Europa 3/4/5-pol Europa 3/4/5 REN904, RE604
1er Stahlröhrensockel Y8A / Y10A EL12, EF11
2er und 7er Loktal B8B / B9G ECH21, EM71
Oktal K8A – Oktalsockel K8A EL34, EM34
Rimlock B8A EL41, EAF42
Magnoval B9D EL519, EL504
Noval B9A ECC83, E88CC
Miniatur / Pico7 B7G EL95, EAA91
Dekal 10-pol (200er Serie) Dekal 10-pol ECC2000, ECL200
Septar Septar 6C33, 829B
Bajonett / Jumbo Bajonett 845, 211
UX4 UX4 300B, 2A3
UX5 UX5 807, 2E22
UX6 UX6 310A
UX7 UX7 832, 1625

Lundahl Ausgangsübertrager haben, abweichend zum Standard Ausgangsübertrager, ein hochwertiges Dual-Coil- C-Core Design aus kornorientiertem Siliziumeisenblech in Schnittbandkerntechnik (VM111) und eignen sich für sowohl für Single-Ended, als auch Push-Pull- Gegentakt Röhrenverstärker. Unterschiedliche Kernluftspalte und konfigurierbare Primär- und Sekundärimpedanzen ermöglichen flexible Impedanzanpassung unter maximaler Ausreizung der Wicklungen. Dies verbessert die Kopplung und dadurch die Bandbreite und die Impulswidergabequalität deutlich. Optional sind amorphe Kerne erhältlich, die klangliche Vorteile können, jedoch eine rund 30 % geringere Signalbelastbarkeit aufweisen.

Lundahl Übertrager sind sehr hochwertige Audio-Transformatoren aus Schweden und werden zur galvanischen Trennung, Symmetrierung und Impedanzanpassung eingesetzt. Typische Anwendungen sind Ausgangsübertrager für Röhrenverstärker (Single-Ended oder Gegentakt), MC-Übertrager für hochwertige Phonosysteme, Line-Eingangs- und Ausgangsübertrager (symmetrisch oder asymmetrisch), Zwischenübertrager (Interstage-Übertrager).
Lundahl Übertrager verwendet man je nach Schaltung zur Verbesserung der klanglichen Eigenschaften, zur Brummunterdrückung und natürlich zur Anpassung.

Line-Übertrager werden im Sinne von unserer Thematik Röhre genutzt, um Hochpegel Audiosignale symmetrisch oder unsymmetrisch zu übertragen, Ein- und Ausgangspegel bzw. Impedanzen anzupassen, Brummschleifen zu vermeiden und Geräte sicher zu trennen. Sie kommen häufig in Vorverstärkern, Studioequipment, DIY-Lösungen und DAC-Ausgängen zum Einsatz. Ein richtig gewählter Übertrager sorgt für korrekte Anpassung, saubere Pegel, geringe Verzerrung und hohe Bandbreite.

Typische Produkte sind z. B. Lundahl LL1545, LL1676, LL1680 und der Preistipp LL1930. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die korrekte Anpassung der Impedanz. Bei Zweifel bitte eine Anfrage senden.

Wir bieten single-ended und push-pull Ausgangsübertrager für DIY HiFi, Audio High-End von Lundahl, Ersatzübertrager für viele Gitarrenverstärker von Hammond, low-cost OPT, Übertrager für Kopfhörerverstärker, DI-Übertrager und Ausgangsübertrager für Röhrenvorstufen ab Lager an.

Das Brummen von Netztrafos kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Grundsätzlich muss man beachten, dass jeder Netztrafo, egal welcher Bauart, am 50-Hz-Wechselstromnetz brummt; es sollte jedoch bei korrekt gebauten Netztrafos in Audioanwendungen nicht störend sein. Wenn man von korrekt aufgebauten Netztrafos ausgeht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die diesen Brumm beeinflussen:

  • Der Brumm regt andere Bauteile an (Resonanz) → Abhilfe: vibrierendes Bauelement dämpfen

  • Der Trafobrumm wird durch das Chassis verstärkt (Resonanz) → Abhilfe: Netztrafo auf Gummipuffern lagern

  • Der Trafobrumm wird durch einen sehr hohen Ruhestrom verursacht → Abhilfe: Bias (Ruhestrom) reduzieren

  • Hoher Gleichspannungsanteil (DC) im 50-Hz-StromnetzAbhilfe: DC-Blocker (Gleichstromfilter)

  • Trafo gleichzeitig sehr heiß durch hohe LastAbhilfe: stärkerer Trafo

Das Problem mit dem Brumm aufgrund von DC im Netz findet man vor allem in Ballungsgebieten oder Gebieten mit hohem Industrienanteil in Verbindung mit Ringkerntransformatoren (z. B. BTB Trafo nach Maß) oder Schnittbandtrafos (Lundahl).

Tipp: Ein nachträgliches Vergießen von Netztrafos wird nicht empfohlen, da es die Leistungsabgabe verringern kann und bei einem fertigen Produkt der Tränklack nie genauso ins Innere gelangen kann wie bei einem Produkt, das von vornherein mit Tränkung geplant wurde.

Den Ausgangsübertrager befestigt man am besten mechanisch stabil am Chassis / Gehäuse, dabei sind diese Punkte wichtig:

  • Weit weg vom Netztrafo (sonst Brumm-Einstreuung)

  • Wenn möglich um 90° gedreht zum Netztrafo montieren (Kern- / Feldrichtung)

  • Kurze Leitungswege zur Endstufe / Lautsprecherklemmen

  • Feste Verschraubung mit Unterlegscheiben / Sicherung (Vibrationen vermeiden)

  • Nicht direkt neben empfindlicher Vorstufe oder Eingangsverkabelung platzieren

  • Bei Metallgehäusen: gute Masseverbindung und ggf. Abschirmung beachten

Tipp: Ausgangsübertrager ans eine Ende, Netztrafo ans andere Ende des Chassis.

Für Moving-Coil (MC) Tonabnehmer werden Lundahl Step-Up Übertrager (SUT) genutzt, um das sehr kleine Signal auf MM-Niveau anzuheben. Wichtig sind Übersetzung, Eingangsimpedanz und der gewünschte Gain. Die Auswahl hängt vom Innenwiderstand des Tonabnehmers und dem Phono-Eingang ab. Für optimale Ergebnisse sollte nach Datenblatt und Systemdaten abgestimmt werden.

Die beliebtesten Modelle bei normaler Impedanz sind der LL1931, LL1933 und für Systeme mit niedriger Impedanz von wenigen Ohm das Modell LL1941 sowie der Preistipp LL1681.

Bei den meisten Lundahl Ausgangsübertragern kommt man an den Datenblättern nicht vorbei, da es für die meisten Typen mehrere Anschlussmöglichkeiten und damit eine größere Anzahl von Übersetzungsverhältnissen gibt, um die Wicklungen möglichst gut nutzen zu können und um dadurch die Kopplung zu verbessern. Man findet die Datenblätter beim Hersteller oder im BTB Elektronik Onlineshop beim jeweiligen Produkt unter Downloads. Bitte beachten Sie dabei, dass es immer beide Seiten (also Primärseite und Sekundärseite) zu verdrahten gilt. Hierbei müssen sehr oft auch Brücken gemäß den Abbildungen gelötet werden.

Der Stern im Kreis ist beim Datenblatt immer der Wicklungsanfang und daher für die Polung (Phasenlage) wichtig. V+ ist der Übertrager-Eingang auf der Primärseite (kommend von der Stromversorgung). Tube Anode ist der Anodenanschluss. Der Sekundäranschluss ist meist für eine bestimmte Lastimpedanz optimiert.

Wenn man zum Beispiel in das Datenblatt für die Lundahl LL1620, LL1623, LL1627 oder LL902 sieht, findet man eine dreispaltige Tabelle. Je nach gewünschter Primärimpedanz (Ra bzw. Raa) wird dann die Sekundärseite verdrahtet (z. B. B/C/D für 4 Ω / 8 Ω / 16 Ω oder C/D/E für 4 Ω / 8 Ω / 16 Ω).

Beispiel 1: 

Eintaktbetrieb Ra = 3 kΩ und Rl = 8 Ω, gewählt LL1623 (90 mA), dann gilt:

  • „Primary Connections“ rechte Spalte unteres Bild

  • „Secondary Connections“ also Sekundär, mittlere Zeile, Bild links (C)

Beispiel 2:

Gegentaktbetrieb Raa = 3,3 kΩ und Rl = 8 Ω, gewählt LL1620 (PP), dann gilt:

  • „Primary Connections“ Bild ganz links oben

  • „Secondary Connections“ also Sekundär, mittlere Zeile, Bild rechts (D)

Tipp: Wenn es bei Gegentaktschaltungen zum Schwingen oder Pfeifen kommt, kann es notwendig sein, die beiden Anodenanschlüsse (und ggf. G2) umzutauschen.

Ein Ausgangsübertrager muss nicht „eine bestimmte Anzahl“ verschachtelt sein – die optimale Verschachtelung (Interleaving) hängt von Anwendung und Qualitätsziel ab. Durch das Verschachteln von Primär- und Sekundärwicklung wird die Kopplung verbessert, die Streuinduktivität reduziert und der Frequenzgang, besonders im Hochton, optimiert. Typisch sind 2–3 Sektionen für Standard-Anwendungen und etwa 5–7 Sektionen für hochwertige HiFi- und Röhrenverstärker.

Aber: Zu viele Sektionen können die Wicklungskapazität erhöhen und den Aufbau teurer machen.

Die meisten Applikationen bei der 300B arbeiten mit einer Röhre im Single-Ended Class-A Betrieb bei einer Anodenspannung zwischen 350 Volt und 400 Volt. Die günstige Primärimpedanz liegt dann bei etwa 2,5 kΩ bis 3,5 kΩ. Sekundärseitig werden üblicherweise 4 Ω oder 8 Ω verwendet.

Damit eignen sich folgende Übertrager aus dem BTB Lieferprogramm:

  • Lundahl LL1623 mit 90 mAideal dafür gemacht, beste Audioeigenschaften

  • Hammond 1630SEAklingt prima, fairer Preis, bewährt
  • Lundahl LL1620 mit 60 mAideal, wenn man nicht auf maximale Ausgangsleistung, sondern auf eine erweiterte Bandbreite achtet
  • Für preiswerte Einsteigerprojekte eignet sich auch der Hammond 125ESE

Preistipp: Lundahl LL1664 / 100 mA – er bietet beste Übertrager- und damit sehr gute Audioeigenschaften, mit bis zu 100 mA Ruhestrom eine hohe Ausgangsleistung bei niedrigem Klirr.


Der Anschluss erfolgt nach Datenblatt: Wicklungen können für unterschiedliche Übersetzungen seriell oder parallel geschaltet werden. Wichtig sind korrekte Phasenlage, Masseführung und die gewünschte Betriebsart (symmetrisch oder unsymmetrisch). Fehlerhafte Verschaltung kann zu Pegelverlust, Brummen oder falscher Kanalphase führen. Bei Unsicherheit hilft das Lundahl Datenblatt, zu finden im BTB Onlineshop beim Produkt unter Downloads.

Beispiel:

Line-Übertrager LL1680 als SE-Ausgangsübertrager für die ECC82Ruhestrom ist max. 5 mA, Ra = 15 kΩ, Rl = 600 Ω.

Beim unsymmetrischen Ausgang (Cinch) gilt Bild B, bei symmetrisch (XLR) entsprechend Bild A.

Bei Übertragern gibt es keine „Richtung“ wie bei polarisierten Bauteilen, aber es gibt Primär- und Sekundärseite. Der korrekte Anschluss richtet sich nach dem gewünschten Signalfluss sowie der Schaltung (symmetrisch/unsymmetrisch). Zusätzlich ist die Phasenlage wichtig. Bitte immer das Datenblatt beachten!

Tipp: 

  • Sollte es nach Einbau des Ausgangsübertragers zum Pfeiffen oder lautem Schwingen kommen, ist dieser meist verpolt

  • Messen Sie den Frequenzgang. In manchen Fällen kann es ratsam sein, den Übertrager primär- und sekundärseitig umzupolen, um eine Verbesserung zu erzielen.


Der Unterschied zwischen Hammond und Lundahl Übertragern von BTB Elektronik liegt vor allem in Bauweise, Auswahl, Audio-Performance und typischen Einsatzbereichen.

Hammond Übertrager sind:

  • weit verbreitet und robust
  • einfach anzuschließen
  • haben ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis 
  • besonders für klassische Röhrenverstärker, DIY-Projekte und Reparaturen geeignet 

Es gibt von Hammond viele Ersatztypen nach Originalvorgaben und Abmessungen (vor allem für bekannte Gitarrenverstärker).

Lundahl Übertrager sind auf hochwertige Audioanwendungen ausgelegt und bekannt für:

  • beste Audio Eigenschaften
  • sehr gute Bandbreite
  • geringe Verzerrungen
  • flexible Verschaltung (z. B. Serien-/Parallelschaltung)
  • geringe Störanfälligkeit
  • hohe Reserven bei der Aussteuerung

Wenn man bei BTB Elektronik einen Übertrager für die EL34 im Gegentaktbetrieb auswählt, ist die erste Frage die Anpassung, also der Raa. Gemäß Telefunken-Datenblatt (siehe Bild rechts) kann man sich gemäß der gewünschten Anodenspannung gut orientieren. Bei den üblichen 350 Volt bis 500 Volt wird man zwischen 3 kΩ und 5 kΩ landen. Das ist auch nicht so ganz kritisch, da die meisten Lautsprecher nicht impedanzlinearisiert sind. Es erscheint sinnvoll, bei niedrigerer Anodenspannung eher 3 kΩ – 4 kΩ und bei höherer Spannung ab 450 V – 500 V eher 4 kΩ – 5 kΩ zu wählen.
Die zweite Frage ist, ob man mit nur einer Sekundärimpedanz ohne Umverdrahtung leben kann, dafür aber die besseren Übertrager-Audioeigenschaften nutzen kann. Weitere Fragen beziehen sich auf das Budget, die Größe, ob man Ultralinear und/oder Kathodengegenkopplung (CFB) nutzen möchte.

Hier eine Auflistung sinnvoller Übertrager:

  • Lundahl LL1623 PP Raa = 3,3 kΩsehr breitbandig, sehr klirrarm, klingt hervorragend, je eine Lastimpedanz
  • Lundahl LL1679 PP Raa = 4,5 kΩsehr breitbandig, sehr klirrarm, klingt hervorragend, je eine Lastimpedanz
  • Lundahl LL3723 PP Raa = 4,3 kΩ → das Filet unter den High-End Gegentakt-EL34-Übertragern. Dieser Typ hat UL-Anschlüsse bei 33 %, geht bis 160 Wout (@30 Hz) und von 5 Hz – 60 kHz (−1 dB)
  • Hammond 1650NA Raa = 4,3 kΩ – gut für DIY-Röhrenverstärker mit 4 Ω, 8 Ω, 16 Ω Anschluss plus UL bis 60 Wout
  • Hammond 1750N Raa = 3,2 kΩ – der ideale Übertrager für Gitarrenamps nach Marshall JCM800 / 2204 Vorgabe
  • Hammond 125E Raa = 3 kΩ – 6 kΩ – der kleine Einstiegsübertrager für Versuche mit kleiner Leistung bis 15 W

Der Unterschied zwischen amorphen, Mu-Metall und Standard-Kernen bei Lundahl Übertragern liegt vor allem in Materialeigenschaften, Klangcharakter, Sättigungsverhalten und der Störanfälligkeit. Je nach Anwendung (Röhren, Studio, HiFi, MC Step-Up) kann das einen hörbaren Unterschied machen. Amorpher Kern (Amorphous).

Amorphe Kerne bieten oft:

  • sehr gute Feindynamik und Auflösung 
  • „schnellen“, offenen Klang 
  • geringe Verzerrungen bei kleinen Signalen ideal für HiFi, hochwertige Line-Stufen und detailreiche Anwendungen.
  • findet man eher selten bei Ausgangsübertragern (z.B. LL1620AM oder LL1623AM), da eine um bis zu 30% geringere Leistungsfähigkeit zu erwarten ist.

Mu-Metall Kern 

Mu-Metall hat eine extrem hohe magnetische Permeabilität und ist besonders gut bei:

  • sehr kleinen Signalen (z. B. MC-Step-Up Übertrager
  • hoher Empfindlichkeit gegenüber Einstreuungen
  • Klanglich oft sehr ruhig, rauscharm und feinzeichnend
  • nicht sinnvoll für Ausgangsübertrager geeignet

Standard-Kerne sind robust und vielseitig: 

  • sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis
  • neutraler und stabiler Betrieb
  • viel größere Auswahl, daher für DIY-Projekte perfekt

Tipp: Die beste Kernwahl hängt von Signalpegel, Quelle, Einbauumgebung und gewünschtem Klang ab.

Lundahl optimiert damit seine Übertrager auf den angegebenen Nennstrom (Bias). Bei diesem Strom ist der Kern noch weit von der Sättigung entfernt (mehr Headroom). Es werden dadurch die Wicklungszahlen und der Luftspalt optimiert, damit die ohmschen Verluste, die Streuinduktivität und die Wickelkapazität klein bleiben und die Primärinduktivität möglichst hoch bei der möglichen Baugröße ist. Das alles zusammen garantiert eine optimierte Bandbreite, wenig Klirrfaktor und weniger Übertragerverluste, als bei herkömmlichen Ausgangsübertragern. Sollten Sie eine Kleinserie planen, können Sie bei BTB auch ihren gewünschten Nennstrom angeben (sofern nicht vorhanden) und wir bieten Ihnen den dazu passenden Lundahl Übertrager an.

Info:

Natürlich können die Lundahl Übertrager auch mit einem kleineren, als dem angegebenen Strom betrieben werden.

Bitte zuerst klären, ob es eine single-ended oder Gegentakt push-pull Endstufe ist. Danach muss noch die Primärimpedanz, Leistung oder der Endröhrentyp bekannt sein, damit man auswählen kann:

Ausgangsübertrager für Gegentakt Röhrenverstärker PP Audio PP Übertrager
Ausgangsübertrager für Eintakt-A Röhrenverstärker SE Audio SE Übertrager
Ausgangsübertrager für Röhren-Gitarren- und Bass Amps Gittarren Amp AÜ

Für leise und niederohmige Tonabnehmer (z.B. Ortofon SPU) ist der LL1941 oft die beste Wahl, da er sowohl 1:16 als auch 1:32 übersetzen kann. Wenn es preiswert sein soll, ist der bewährte LL1681 und auch der LL9226 eine gute Alternative. Wichtig für die niederohmige Anpassung ist dabei, das hohe Übersetzungsverhältnis zu wählen. Aus Erfahrung läuft ein LL1941 mit eingestellten 1:16 luftiger und homogener, als ein LL1931 mit 1:16. Für sehr leise Systeme und weniger empfindliche Eingänge ist die 1:32 Übersetzung vorzuziehen. Sollte der Phonoeingang nicht, wie meist üblich mit 47kOhm abgeschlossen sein, ist ein Parallelwiderstand zum Übertragerausgang anzuschliesen, damit der Übertrager sauber arbeiten kann und das System eine sinnvolle Last zur Bedämpfung sieht. Der LL1943 wäre auch denkbar, da möglicherweise im Bass vorteilhafter, bezüglich Dynamik ist der LL1941 jedoch vorne.

Bei den meisten Ausgangsübertragern von Lundahl ist das ohne Umkonfigurieren leider nicht möglich. Lundahl hat sich zugunsten einer besseren Kopplung und Ausreitzung seiner Einzelwicklungen entschieden, das meist Fix zu wählen. Dadurch ergibt sich eine deutlich bessere Bandbreite und weniger Verzerrungen, was dem Klang zu Gute kommt. Wir haben bei den LL1620, LL1623, LL1627 und LL9202 ein extra pdf Datenblatt angehängt, wo man mit drei Jumpern oder drei Relais Kontakten pro Kanal zwischen zwei Impedanzen wählen kann. Wenn man sich bei seinem DIY Projekt festlegen möchte, sollte man bei Röhrenverstärkern meist die niedrigste Impedanz (hier 4 Ohm wählen), da dies klanglich vorteilhafter ist und der Leistungsunterschied in den meisten Fällen vernachlässigbar ist.