290PX Hammond Netztrafo Vox AC15 Replacement
117,20 €
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Zwei 120-V-Primärwicklungen für 120/240 V Netzbetrieb bei 50/60 Hz
Hochspannungswicklung mit 305-0-305 V bei 120 mA unter voller Nennlast
Separate Heizwicklungen mit 5,1 V/3 A und 6,66 V CT/4 A an Nennlast
Chassismontage mit Lötfahnen und schwarzer Heizungs-Mittelanzapfung
Hammond 290PX – Netztransformator für klassische AC15-Schaltungen
Der Hammond 290PX ist ein bobbin-gewickelter Netztransformator für Röhren-Gitarrenverstärker. Zwei getrennte 120-V-Primärwicklungen ermöglichen den Betrieb in einer 120-V-Parallelschaltung oder einer 240-V-Reihenschaltung bei 50/60 Hz. Sekundär stehen 305-0-305 V bei 120 mA, eine separate 5,1-V-Wicklung bei 3 A und eine mittelangezapfte 6,66-V-Wicklung bei 4 A zur Verfügung.
Hammond führt den 290PX als Netztrafo-Referenz für den klassischen VOX AC15. Vor einer Reparatur müssen dennoch Geräterevision, Schaltplan, Befestigungsmaße und Anschlussanordnung verglichen werden. Für den AC15C1 listet Hammond mit dem 290CEZ ein eigenständiges Modell; der 290PX ist deshalb nicht allein aufgrund der Bezeichnung AC15 für jede Ausführung geeignet.
Geeignete Anwendungen
- Reparatur und Restaurierung klassischer AC15-Verstärker bei übereinstimmenden elektrischen und mechanischen Daten
- Neuaufbau AC15-artiger Röhren-Gitarrenverstärker mit zwei EL84 und passendem Netzteilkonzept
- Röhrenverstärker mit 305-0-305-V-Hochspannungswicklung und separaten Heizwicklungen
- Serviceprojekte, die eine umschaltbare 120-/240-V-Primärkonfiguration benötigen
Technische Daten
- Produktart
- Netztransformator für Röhren-Gitarrenverstärker
- Herstellerzuordnung
- Von Hammond als Referenz für den VOX AC15 geführt; keine originale VOX-Teilenummer angegeben
- Wicklungsaufbau
- Bobbin-/Spulenkörperwicklung
- Primärwicklungen
- Zwei getrennte Wicklungen mit jeweils 120 V für 120 oder 240 V bei 50/60 Hz
- Hochspannungswicklung
- 610 V CT beziehungsweise 305-0-305 V bei 120 mA
- Separate Heizwicklung
- 5,1 V bei 3 A zwischen Pin 10 und Pin 11
- Hauptheizwicklung
- 6,66 V CT bei 4 A; Mittelanzapfung bei 3,33 V als schwarze Anschlusslitze
- Leerlaufspannungen
- 669 V CT, 5,47 V und 7,29 V CT laut Herstellerzeichnung
- Erregerstrom
- Maximal 142 mA bei 120 V und 60 Hz, gemessen zwischen Pin 1 und Pin 2
- Primär-Gleichstromwiderstand
- 6,784 Ω zwischen Pin 1 und Pin 2 sowie 8,055 Ω zwischen Pin 3 und Pin 4, jeweils ±20 % bei 25 °C
- Sekundär-Gleichstromwiderstand
- 236,863 Ω zwischen Pin 7 und Pin 9, 0,054 Ω zwischen Pin 5 und Pin 6 sowie 0,079 Ω zwischen Pin 10 und Pin 11, jeweils ±20 % bei 25 °C
- Abmessungen
- Nominal etwa 96,0 × 76,2 × 80,3 mm; Maßtoleranz laut Zeichnung jeweils etwa ±1,6 mm
- Befestigung
- Lochabstände nominal etwa 79,4 × 63,5 mm; Befestigungsbohrungen etwa 5,6 mm
- Anschlussart
- Lötfahnen für Primär- und Sekundärwicklungen sowie schwarze Litze für die Mittelanzapfung der 6,66-V-Wicklung
- Litzenlänge
- Schwarze Mittelanzapfungs-Litze mindestens 11 Zoll beziehungsweise etwa 279 mm
- Versandgewicht
- 2,04 kg laut Hersteller
Anschlussbelegung
- 120-V-Primärschaltung
- Beide 120-V-Wicklungen phasengleich parallel: Pin 1 mit Pin 3 und Pin 2 mit Pin 4 verbinden
- 240-V-Primärschaltung
- Beide 120-V-Wicklungen in Reihe: Pin 2 mit Pin 3 verbinden und die Netzspannung an Pin 1 und Pin 4 anlegen
- Hochspannungswicklung
- Pin 7 und Pin 9 sind die beiden 305-V-Enden; Pin 8 ist die Mittelanzapfung
- 5,1-V-Wicklung
- Pin 10 ist der mit 0 V bezeichnete Anschluss, Pin 11 der 5,1-V-Anschluss
- 6,66-V-Heizwicklung
- Pin 6 ist der mit 0 V bezeichnete Anschluss, die schwarze Litze ist die 3,33-V-Mittelanzapfung und Pin 5 der 6,66-V-Anschluss
Hinweise zur Auswahl und Montage
Die angegebenen 610 V CT, 5,1 V und 6,66 V CT sind belastete Sekundärwerte. Im Leerlauf liegen die Spannungen höher; die endgültige Anoden- und Heizspannung hängt zusätzlich von Netzspannung, Gleichrichter, Siebung und tatsächlicher Stromaufnahme ab. Die Heizspannungen müssen deshalb im fertig aufgebauten Verstärker unter Betriebsbelastung kontrolliert werden.
Die Herstellerzeichnung bezeichnet die 5,1-V-Wicklung in der Datentabelle als mittelangezapft, zeigt jedoch nur zwei herausgeführte Anschlüsse an Pin 10 und Pin 11. Eine extern nutzbare Mittelanzapfung dieser Wicklung darf daher nicht vorausgesetzt werden. Die schwarze Litze gehört ausschließlich zur Mittelanzapfung der 6,66-V-Heizwicklung und ist kein Schutzleiteranschluss.
Eine falsche Phasenverbindung der parallel geschalteten Primärwicklungen führt zu einem Wicklungskurzschluss. Netzanschluss, Primärsicherung, Schutzleiter, Zugentlastung, Berührungsschutz und ausreichende Isolationsabstände müssen von einer qualifizierten Fachkraft ausgeführt werden. Auch nach dem Trennen vom Netz können die Siebkondensatoren lebensgefährliche Spannungen speichern.
Fragen zur Auswahl und Anwendung
Ist der Hammond 290PX als Netztrafo für einen klassischen VOX AC15 geeignet?
Ja, Hammond führt den 290PX als Netztransformator für den AC15 in der Referenzliste. Er ist passend, wenn 305-0-305 V bei 120 mA, 5,1 V bei 3 A, 6,66 V CT bei 4 A, die 120/240-V-Primärseite sowie Befestigung und Anschlüsse mit dem konkreten Verstärker übereinstimmen.
Kann der Hammond 290PX an einem europäischen 230-V-Netz betrieben werden?
Ja, die beiden 120-V-Primärwicklungen werden dafür in Reihe als 240-V-Schaltung verbunden. Bei 230 V liegen die Sekundärspannungen proportional etwas unter den für 240 V geltenden Werten; Heizspannung und Anodenspannung sind im fertigen Verstärker unter Last zu kontrollieren.
Kann der Hammond 290PX in einem eigenen EL84-Röhrenverstärker eingesetzt werden?
Ja, wenn Schaltung, Gleichrichter, gesamte Heizstromaufnahme, benötigter Anodenstrom, Siebung und mechanische Montage exakt zu den Wicklungsdaten passen. Die Bezeichnung AC15 allein ersetzt keine Netzteilberechnung.
Hinweis: Alle genannten Markennamen wie Marshall, Fender etc. sind eingetragenen Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer und dienen hier nur der Beschreibung und Kompatibilität.
Hammond Electronics B.V. Willemswerf Boompjes 40
NL-3011 XB Rotterdam
Email: info@hammfg.com
Die EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (2011/65/EU = "RoHS 2") hat zum Ziel, bestimmte gefährliche Stoffe aus Elektro- und Elektronikgeräten auszuschließen oder die Nutzung bestimmter Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten einzuschränken. Dazu zählen Stoffe wie Blei, Quecksilber, Cadmium und Chrom sowie bestimmte bromhaltige Flammschutzmittel und Weichmacher. Diese Stoffe dürfen nur bis zu einem Höchstkonzentrationswert in Elektro- und Elektronikgeräten verwendet werden, es sei denn, Ausnahmen nach den Anhängen der Richtlinie erlauben die Nutzung unter bestimmten Voraussetzungen. Damit kann eine Reduzierung und Ausschleusung von Schadstoffen erzielt werden und das Recycling von Elektro- und Elektronik-Altgeräten verbessert werden. Ob sie das von uns erworbene Bauelement in Ihrem Gerät verwenden dürfen, entnehmen sie bitte der aktuellen Richtline, bzw. dem aktuellem Gesetz, welches für Ihr Lang gültig ist. Wenn Sie Hersteller sind, können sie gerne bei uns anfragen, ob das benötigte Bauelement nach den aktuellen Richtlinien geprüft und freigegeben werden kann, wir sind Ihnen dabei gerne behilflich.
Merkblatt zur EU-Richtlinie 2011/65/EUBeschränkung der Verwendung von Gefahrstoffen in Elekto- und Elektronikgeräten (PDF, nicht barrierefrei, 2 MB)
Umsetzung der RoHS-Richtliniehttps://environment.ec.europa.eu/topics/waste-and-recycling/rohs-directive/implementation-rohs-directive_en
Quelle: IHK Mittelfranken
Zolltarifnummer: 85043180
Ursprungsland: CA
Gewicht: 2,04 kg