Günstig – nicht billig
Wie kommt man an einen preiswerten Röhrenverstärker? Entweder man setzt auf einen „Chinakracher“ oder man baut ihn selbst. Spätestens mit diesem trickreichen Eintaktkonzept, das für 250 Euro realisierbar sein sollte, ist das die ganz klar bessere Idee.
Auch die Gleichrichterröhre fällt in die Kategorie „ungewöhnliche Heizdaten“, sie will nämlich mit 30 Volt befeuert wer den. Die Versorgung des Gerätes übernehmen zwei günstige Schaltnetzteile – es sollten übrigens genau diese Typen sein (Mean-Well APC-35-350). Sie liefern pro Stück 100 Volt Gleichspannung, liefern aber auch einen sauberen Konstantstrom im Überlastfall. Das ist hier wichtig, weil die strombegrenzenden Eigenschaften der Röhrenlebensdauer zugutekommen.