LL1693 PP Lundahl Übertrager 150R 300R 600R output transf.
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Primär 0,6, 1,0 oder 2,3 kO Raa für 6C33C-, 6336- und 6528A-PP-Stufen
25-µm-Ausgleichsluftspalt und 150 H Primärinduktivität im PP-Betrieb
4-, 8- und 16-O-Anpassung je nach Primärverschaltung im Audio-DIY
530 V RMS bei 30 Hz, 4,5 kg, Si-Fe-C-Core und 3 kV Isolation im Gerät
Lundahl LL1693/PP – Hochleistungs-PP-Ausgangsübertrager für niederohmige Röhrenstufen
Der Lundahl LL1693/PP ist ein großer Push-Pull-Ausgangsübertrager für niederohmige, stromstarke Endröhren. Er bietet Primärlasten von ungefähr 600 Ω, 1 kΩ oder 2,3 kΩ Raa.
Zwei Spulen mit jeweils fünf Sektionen, ein kornorientierter Siliziumstahl-C-Kern und ein kleiner Ausgleichsluftspalt unterstützen hohe Signalströme und eine geringe Streuung. Typische technische Ausgangspunkte sind 6C33C-, 6336-, 6528A- und passend berechnete Parallel-Push-Pull-Stufen.
Geeignete Anwendungen
- Push-Pull-Endstufen mit 6C33C-B beziehungsweise 6S33S
- Gegentaktstufen mit 6336, 6528A oder anderen niederohmigen Hochstromtrioden
- Parallel-Push-Pull-Konzepte mit mehreren Endröhren pro Kanal
- Primärlasten von 600 Ω, 1 kΩ oder 2,3 kΩ Raa
- 4-, 8- und 16-Ω-Lautsprecher nach dokumentierter Sekundärverschaltung
- Class-A- und Class-AB1-Endstufen mit ausreichend leistungsfähigem Netzteil und Treiber
Technische Daten
- Produktart
- Hochleistungs-Push-Pull-Röhrenausgangsübertrager
- Modellvariante
- LL1693/PP
- Primärimpedanzen
- Ca. 600 Ω, 1 kΩ oder 2,3 kΩ Raa
- Sekundärimpedanzen
- 4, 8 oder 16 Ω, abhängig von Primärlast und Sekundärverschaltung
- Wicklungsverhältnis
- 8+7+1+8+7+1:1+1+1+1+1+1+1+1
- Push-Pull-Ausgleichsluftspalt
- Ca. 25 µm
- Primärinduktivität
- Ca. 150 H
- Primär-Gleichstromwiderstand
- Ca. 60 Ω mit allen Primärabschnitten in Reihe
- Sekundär-Gleichstromwiderstand
- Ca. 0,4 Ω für innere und 0,5 Ω für äußere Wicklungsabschnitte
- Thermische Primärstromgrenze
- 450 mA nach dem 12-W-Wicklungsverlustkriterium; keine zulässige DC-Unsymmetrie
- Zulässige DC-Unsymmetrie
- Im Herstellerdatenblatt nicht als allgemeiner Zahlenwert angegeben
- Maximale Primärsignalspannung im PP-Betrieb
- Ca. 530 V RMS bei 30 Hz
- Magnetische Leistungsgrenze bei 2,3 kΩ
- Ca. 180 W bei 30 Hz im Push-Pull-Betrieb
- Magnetische Leistungsgrenze bei 1 kΩ
- Ca. 360 W bei 30 Hz im Push-Pull-Betrieb
- Magnetische Leistungsgrenze bei 600 Ω
- Ca. 700 W bei 30 Hz im Push-Pull-Betrieb
- Einordnung der Leistungswerte
- Magnetische Übertragergrenzen; keine zugesicherte Ausgangsleistung eines vollständigen Verstärkers
- Kernmaterial
- Kornorientierter Siliziumstahl-C-Kern
- Wicklungsaufbau
- Zwei Spulen mit jeweils fünf Wicklungssektionen
- Isolation Primär zu Sekundär
- Nach der konkreten Herstellerzeichnung und Gerätesicherheitsauslegung zu berücksichtigen
- Abmessungen
- Ca. 140 × 100 × 100 mm
- Befestigungsraster
- Ca. 58 × 118 mm mit vier M4-Befestigungspunkten
- Gewicht
- Ca. 4,5 kg
- Herkunftsangabe
- Schweden
Primärlasten und Lautsprecheranpassung
- 2,3 kΩ Raa
- 8 Ω mit Sekundäralternative B oder 16 Ω mit Alternative C; kein dokumentierter 4-Ω-Standardanschluss
- 1 kΩ Raa
- 4 Ω mit Alternative B, 8 Ω mit Alternative C oder 16 Ω mit Alternative D
- 600 Ω Raa
- 4 Ω mit Alternative C, 8 Ω mit Alternative D oder 16 Ω mit Alternative E
- Auswahlregel
- Raa zuerst aus Röhrenzahl, Anoden- und Schirmgitterspannung, Ruhestrom, Betriebsart und gewünschter Leistung bestimmen
Ruhestromsymmetrie und Parallel-Push-Pull
Der 25-µm-Ausgleichsluftspalt erhöht die Toleranz gegenüber geringer Ruhestromunsymmetrie. Er ersetzt weder Röhrenmatching noch individuellen Bias-Abgleich und erlaubt keinen beliebigen Differenzstrom zwischen beiden Primärhälften.
Bei mehreren parallel arbeitenden Röhren sollte jede Röhre einen eigenen Steuergitterstopper und bei Schirmgitterröhren üblicherweise einen eigenen Schirmgitterstopper erhalten. Anoden-, Gitter- und Katodenleitungen sind möglichst symmetrisch zu führen.
Die Ruheströme aller Endröhren müssen einzeln geprüft werden. Die thermische Angabe von 450 mA sagt nichts über die zulässige magnetische Unsymmetrie der Gegentaktstufe aus.
Hinweise zur Leistung und Sicherheit
Die hohen 30-Hz-Leistungswerte beschreiben ausschließlich die magnetische Übertragerreserve. Röhren, Netzteil, Treiberstufe, Schaltungsklasse, Anodenverlustleistung und Kühlung begrenzen die reale Verstärkerleistung.
Der LL1693 kann hohe Spannungen und Ströme führen. Er muss geschlossen, berührungssicher und auf einem Chassis montiert werden, das 4,5 kg plus Transportbelastungen sicher trägt.
Fragen zur Auswahl und Anwendung
Welcher Push-Pull-Ausgangsübertrager passt zu niederohmigen 6C33C-, 6336- oder 6528A-Endstufen?
Lundahl LL1693/PP bietet 600 Ω, 1 kΩ und 2,3 kΩ Raa für passend berechnete Hochstrom-Gegentaktstufen. Röhrenzahl, Versorgungsspannung, Ruhestrom und Betriebsart bestimmen die geeignete Primärlast.
Welcher Lundahl-Hochleistungsübertrager bietet 600 Ω, 1 kΩ und 2,3 kΩ Raa?
Lundahl LL1693/PP ist offiziell mit diesen drei Primärlasten dokumentiert. Die BTB-Titelwerte 150 und 300 Ω gehören nicht zu den Standardlasten des Herstellerdatenblatts.
Kann der LL1693/PP an 4-, 8- und 16-Ω-Lautsprecher angepasst werden?
Ja, der LL1693/PP kann abhängig von der gewählten Primärlast an 4, 8 oder 16 Ω angepasst werden. Bei 2,3 kΩ sind im Standarddiagramm 8 und 16 Ω vorgesehen.
Ist der 25-µm-Ausgleichsluftspalt für eine geringe Ruhestromunsymmetrie vorgesehen?
Ja, der 25-µm-Luftspalt verbessert die Toleranz gegenüber geringer DC-Unsymmetrie. Lundahl nennt jedoch keinen allgemeinen maximalen Differenzstrom, sodass Röhrenmatching und Bias-Kontrolle erforderlich bleiben.
Hinweis: Alle genannten Markennamen wie Marshall, Fender etc. sind eingetragenen Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer und dienen hier nur der Beschreibung und Kompatibilität.
Lundahl Transformers AB
SE-76150 Norrtälje
Email: order@lundahltransformers.com
Die EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (2011/65/EU = "RoHS 2") hat zum Ziel, bestimmte gefährliche Stoffe aus Elektro- und Elektronikgeräten auszuschließen oder die Nutzung bestimmter Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten einzuschränken. Dazu zählen Stoffe wie Blei, Quecksilber, Cadmium und Chrom sowie bestimmte bromhaltige Flammschutzmittel und Weichmacher. Diese Stoffe dürfen nur bis zu einem Höchstkonzentrationswert in Elektro- und Elektronikgeräten verwendet werden, es sei denn, Ausnahmen nach den Anhängen der Richtlinie erlauben die Nutzung unter bestimmten Voraussetzungen. Damit kann eine Reduzierung und Ausschleusung von Schadstoffen erzielt werden und das Recycling von Elektro- und Elektronik-Altgeräten verbessert werden. Ob sie das von uns erworbene Bauelement in Ihrem Gerät verwenden dürfen, entnehmen sie bitte der aktuellen Richtline, bzw. dem aktuellem Gesetz, welches für Ihr Lang gültig ist. Wenn Sie Hersteller sind, können sie gerne bei uns anfragen, ob das benötigte Bauelement nach den aktuellen Richtlinien geprüft und freigegeben werden kann, wir sind Ihnen dabei gerne behilflich.
Merkblatt zur EU-Richtlinie 2011/65/EUBeschränkung der Verwendung von Gefahrstoffen in Elekto- und Elektronikgeräten (PDF, nicht barrierefrei, 2 MB)
Umsetzung der RoHS-Richtliniehttps://environment.ec.europa.eu/topics/waste-and-recycling/rohs-directive/implementation-rohs-directive_en
Quelle: IHK Mittelfranken
Zolltarifnummer: 85043129
Ursprungsland: SE