LL1941 Lundahl MC-Übertrager amorph, low Imp. low-Output-MC
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Er nutzt amorphen Kobaltkern und Cardas-Kupfer in Oversize-Bauform.
Der symmetrische Aufbau sorgt für hohe Störsicherheit und wenig Brumm.
Mu-Metall-Gehäuse bietet optimale Abschirmung. Geeignet für den SPU
Lundahl LL1941 High-Ratio-MC-Übertrager für Low-Output-Tonabnehmer
Der Lundahl LL1941 ist ein hoch übersetzender Premium-Step-Up für besonders leise und niederohmige Moving-Coil-Tonabnehmer. Seine Übersetzungen 1:16 und 1:32 heben das MC-Signal passiv um etwa 24 beziehungsweise 30 dB an.
Der amorphe Kobaltkern, Cardas-OFC-Wicklungen, der Doppelspulenaufbau und das Mu-Metall-Gehäuse machen ihn besonders interessant für Ortofon SPU, Cadenza und Quintet, Dynavector, Phasemation sowie weitere Low-Output-MCs.
Geeignete Anwendungen
- Ortofon SPU Classic G und GE MkII mit 1:32
- Ortofon Cadenza und Quintet mit 1:16
- Dynavector 20X2A-L, XX-2A und Phasemation PP-Serie
- Sehr leise MC-Systeme vor einem MM-Phonoeingang
Technische Daten
- Übertragertyp
- Premium-MC-Step-Up für Low-Output-Tonabnehmer, ein Kanal pro Bauteil
- Kernmaterial
- Ungeschnittener amorpher Kobalt-Streifenkern
- Wicklungsdraht
- Cardas High-Purity-OFC-Kupfer
- Wicklungsaufbau
- Symmetrischer Doppelspulenaufbau in Mu-Metall-Gehäuse
- Übersetzungsverhältnisse
- 1:16 oder 1:32
- Spannungsgewinn
- Etwa 24,1 dB bei 1:16 oder 30,1 dB bei 1:32
- Vom Tonabnehmer gesehene Last an 47 kΩ
- Etwa 184 Ω bei 1:16 oder 46 Ω bei 1:32, ohne zusätzlichen Abschluss
- Frequenzgang im Datenblatt-Messaufbau
- Etwa 10 Hz bis 100 kHz bei ±1 dB, 10-Ω-Quelle und offene Sekundärseite
- Abmessungen
- Etwa 43 × 29 × 22 mm
- Gewicht
- Etwa 90 g
- Stereo-Hinweis
- Für Stereo werden zwei LL1941 benötigt
1:16 oder 1:32?
1:16 ist für viele MC-Systeme mit etwa 0,25 bis 0,4 mV der ausgewogenere Startpunkt. 1:32 eignet sich besonders für etwa 0,1 bis 0,2 mV, sofern der Tonabnehmer mit der dann niedrigeren reflektierten Last harmoniert und der MM-Eingang durch ungefähr 30 dB passive Vorverstärkung nicht übersteuert wird.
Ein hoher Übersetzungsfaktor ist nicht automatisch bei jedem niederohmigen System richtig. Ein MC mit ungewöhnlich hoher Ausgangsspannung und hoher gewünschter Abschlussimpedanz kann trotz sehr niedrigem Innenwiderstand eine kleinere Übersetzung benötigen.
Fragen zur Auswahl eines Low-Output-MC-Übertragers
Welcher Übertrager passt zum Ortofon SPU Classic G oder GE MkII?
Der Lundahl LL1941 ist mit 1:32 ein besonders passender Startpunkt. Aus 0,2 mV werden rechnerisch etwa 6,4 mV, während ein 47-kΩ-MM-Eingang ungefähr 46 Ω an das 2-Ω-System reflektiert. Bei einer empfindlichen MM-Stufe kann 1:16 mit etwa 3,2 mV sinnvoller sein.
Welcher Step-Up eignet sich für Ortofon Cadenza, Quintet oder Dynavector XX-2A?
Der LL1941 kann für diese Systeme zunächst mit 1:16 betrieben werden. Ein Cadenza Bronze erreicht damit ungefähr 6,4 mV, ein Quintet etwa 4,8 mV und ein Dynavector XX-2A ungefähr 4,5 mV. Die reflektierte Last beträgt an einem 47-kΩ-Eingang etwa 184 Ω.
Kann ich beim LL1941 zwischen 1:16 und 1:32 umschalten?
Ja, beide Übersetzungen sind durch unterschiedliche äußere Verschaltung möglich. Ein Umschalter kann vorgesehen werden, wenn Leitungswege sehr kurz bleiben, hochwertige Kontakte verwendet werden und die Verdrahtung exakt dem Lundahl-Datenblatt entspricht.
Eignet sich der LL1941 für Phasemation PP-1000, PP-2000 oder PP-5000?
Ja, die etwa 0,3 mV starken 4-Ω-Systeme können sinnvoll mit 1:16 betrieben werden und liefern dann ungefähr 4,6 bis 4,8 mV. 1:32 erzeugt rund 9,3 bis 9,6 mV und ist nur bei entsprechend unempfindlichem MM-Eingang und passender Abschlusslast ratsam.
Hinweis: Alle genannten Markennamen wie Marshall, Fender etc. sind eingetragenen Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer und dienen hier nur der Beschreibung und Kompatibilität.
Lundahl Transformers AB
SE-76150 Norrtälje
Email: order@lundahltransformers.com
Die EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (2011/65/EU = "RoHS 2") hat zum Ziel, bestimmte gefährliche Stoffe aus Elektro- und Elektronikgeräten auszuschließen oder die Nutzung bestimmter Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten einzuschränken. Dazu zählen Stoffe wie Blei, Quecksilber, Cadmium und Chrom sowie bestimmte bromhaltige Flammschutzmittel und Weichmacher. Diese Stoffe dürfen nur bis zu einem Höchstkonzentrationswert in Elektro- und Elektronikgeräten verwendet werden, es sei denn, Ausnahmen nach den Anhängen der Richtlinie erlauben die Nutzung unter bestimmten Voraussetzungen. Damit kann eine Reduzierung und Ausschleusung von Schadstoffen erzielt werden und das Recycling von Elektro- und Elektronik-Altgeräten verbessert werden. Ob sie das von uns erworbene Bauelement in Ihrem Gerät verwenden dürfen, entnehmen sie bitte der aktuellen Richtline, bzw. dem aktuellem Gesetz, welches für Ihr Lang gültig ist. Wenn Sie Hersteller sind, können sie gerne bei uns anfragen, ob das benötigte Bauelement nach den aktuellen Richtlinien geprüft und freigegeben werden kann, wir sind Ihnen dabei gerne behilflich.
Merkblatt zur EU-Richtlinie 2011/65/EUBeschränkung der Verwendung von Gefahrstoffen in Elekto- und Elektronikgeräten (PDF, nicht barrierefrei, 2 MB)
Umsetzung der RoHS-Richtliniehttps://environment.ec.europa.eu/topics/waste-and-recycling/rohs-directive/implementation-rohs-directive_en
Quelle: IHK Mittelfranken
Zolltarifnummer: 85043180
Ursprungsland: SE