LL2752 PP Lundahl Übertrager 2,0k 1,2k output transformer
Primär 1,2, 2,0 oder 4,6 kO Raa für leistungsstarke PP-Endstufen im DIY
Passend zu EL34, KT88, KT150 oder Parallel-PP nach Lastlinienprüfung
Silizium-Eisen-C-Core, amorphe Ausführung als Bauvariante verfügbar
480 V RMS bei 30 Hz, 2,5 kg, 118 × 85 × 78 mm und 3 kV AC-Isolation
Lundahl LL2752/PP – flexibler Hochleistungs-PP-Ausgangsübertrager
Der Lundahl LL2752/PP ist ein großer Push-Pull-Ausgangsübertrager für leistungsstarke Röhrenendstufen. Seine stark unterteilten Primär- und Sekundärwicklungen ermöglichen Primärlasten von 1,2, 2,0 oder 4,6 kΩ Raa.
Damit eignet sich der Übertrager sowohl für ein Endröhrenpaar als auch für passend berechnete Parallel-Push-Pull-Schaltungen. Die Sekundärbeschaltung wird erst nach der erforderlichen Primärlast und der tatsächlichen Lautsprecherimpedanz ausgewählt.
Geeignete Anwendungen
- Push-Pull-Endstufen mit EL34, 6550, KT88, KT120, KT150 oder verwandten Röhren
- Parallel-Push-Pull-Endstufen mit vier oder mehr Endröhren pro Kanal
- Primärlasten von 1,2, 2,0 oder 4,6 kΩ Raa
- Class-A- und Class-AB1-Endstufen ohne wesentlichen positiven Gitterstrom
- 4-, 8- und 16-Ω-Lautsprecher bei den jeweils dokumentierten Kombinationen
- Mono- und Stereo-High-End-DIY-Projekte mit einem Übertrager pro Kanal
Technische Daten
- Produktart
- Push-Pull-Röhrenausgangsübertrager
- Modellvariante
- LL2752/PP
- Primärimpedanzen
- Ca. 1,2, 2,0 oder 4,6 kΩ Raa
- Sekundärimpedanzen
- 4, 8 oder 16 Ω, abhängig von Primärlast und Sekundärverschaltung
- Wicklungsverhältnis
- 12+12+12+12:2+1+1+2+1+1
- Primär-Gleichstromwiderstand
- Ca. 92 Ω mit allen vier Primärabschnitten in Reihe
- Gleichstromwiderstand je Primärabschnitt
- Ca. 23 Ω
- Gleichstromwiderstand je Sekundärabschnitt
- Ca. 0,7 Ω
- Primärseitige Streuinduktivität
- Ca. 1 mH
- Thermische Primärstromgrenze
- 280 mA nach dem 7-W-Wicklungsverlustkriterium; keine zulässige DC-Unsymmetrie
- Maximale Primärsignalspannung im PP-Betrieb
- Ca. 480 V RMS bei 30 Hz
- Magnetische Leistungsgrenze bei 4,6 kΩ
- Ca. 45 W bei 30 Hz
- Magnetische Leistungsgrenze bei 2,0 kΩ
- Ca. 105 W bei 30 Hz
- Magnetische Leistungsgrenze bei 1,2 kΩ
- Ca. 180 W bei 30 Hz
- Wicklungsverlust
- Je nach Primärlast ca. 0,2, 0,4 oder 0,7 dB
- Primärinduktivität der PP-Ausführung
- Im aktuellen öffentlichen Datenblatt nicht separat numerisch angegeben
- PP-Ausgleichsluftspalt
- Im aktuellen öffentlichen Datenblatt nicht separat numerisch angegeben
- Isolation Primär zu Sekundär
- 3 kV AC Prüfspannung
- Isolation Wicklungen zu Kern
- 1,5 kV AC Prüfspannung
- Kernmaterial
- Silizium-Eisen-Audio-C-Kern; eine amorphe Kernvariante ist als separate Ausführung erhältlich
- Wicklungsaufbau
- Harmonisch unterteilte, kapazitätsarme Primär- und Sekundärwicklungen
- Abmessungen
- Ca. 118 × 85 × 78 mm
- Befestigungsraster
- Ca. 53 × 90 mm mit vier M4-Befestigungspunkten
- Gewicht
- Ca. 2,5 kg
Primärlasten und Lautsprecheranschlüsse
- 4,6 kΩ Raa
- 8 Ω mit Sekundäralternative B oder 16 Ω mit Alternative C; kein dokumentierter 4-Ω-Standardanschluss
- 2,0 kΩ Raa
- 4 Ω mit Alternative B, 8 Ω mit Alternative C oder 16 Ω mit Alternative D
- 1,2 kΩ Raa
- 4 Ω mit Alternative C oder 8 Ω mit Alternative D; kein dokumentierter 16-Ω-Standardanschluss
- UL- oder CFB-Anzapfungen
- Für den LL2752/PP nicht als Standardfunktion dokumentiert
Röhrenzahl und Auswahl der Primärlast
4,6 kΩ Raa ist eine mögliche Ausgangsbasis für ein einzelnes Gegentaktpaar oder andere höher belastete Arbeitspunkte. 2,0 und 1,2 kΩ sind für niedrigere Gesamtlasten und häufig für mehrere parallel betriebene Endröhren interessant.
Die geeignete Last hängt von Röhrentyp, Röhrenzahl, Anoden- und Schirmgitterspannung, Ruhestrom, Betriebsart und gewünschter Ausgangsleistung ab. Die Röhrenbezeichnung allein reicht für die Auswahl nicht aus.
Bei Parallel-Push-Pull sollte jede Röhre einen eigenen Steuergitterstopper und bei Schirmgitterröhren üblicherweise einen eigenen Schirmgitterstopper erhalten. Alle Ruheströme müssen einzeln kontrolliert werden.
Kernvarianten und Sicherheit
Die amorphe Ausführung kann bei identischer Schaltungsanforderung eine konstruktive Alternative sein. Kernmaterial, Sättigungsreserve und Vollleistungsverhalten müssen jedoch anhand der konkreten Variante verglichen werden; amorph ist nicht unabhängig vom Arbeitspunkt generell überlegen.
Die hohen Leistungswerte bei 30 Hz sind magnetische Übertragergrenzen und keine zugesicherte Verstärkerleistung. Der offene Übertrager führt lebensgefährliche Spannungen und muss geschlossen sowie mechanisch tragfähig montiert werden.
Fragen zur Auswahl und Anwendung
Welcher Push-Pull-Ausgangsübertrager passt zu vier KT88- oder 6550-Röhren in einer Parallel-PP-Endstufe?
Lundahl LL2752/PP ist mit 1,2 oder 2,0 kΩ Raa ein technisch interessanter Ausgangspunkt für passend berechnete Parallel-Push-Pull-Stufen. Röhrenzahl, Anodenspannung, Ruhestrom und gewünschte Leistung bestimmen die geeignete Beschaltung.
Welcher Lundahl-Ausgangsübertrager bietet 1,2, 2,0 und 4,6 kΩ Raa?
Lundahl LL2752/PP bietet diese drei Primärlasten und dokumentierte Sekundärbeschaltungen für 4, 8 oder 16 Ω. Nicht jede Primärlast unterstützt alle drei Lautsprecherimpedanzen.
Kann der LL2752/PP an 4-, 8- und 16-Ω-Lautsprecher angepasst werden?
Ja, der LL2752/PP bietet je nach gewähltem Raa passende 4-, 8- oder 16-Ω-Beschaltungen. Bei 4,6 kΩ sind 8 und 16 Ω, bei 2,0 kΩ alle drei und bei 1,2 kΩ 4 und 8 Ω dokumentiert.
Ist der LL2752/PP für leistungsstarke Parallel-Push-Pull-Endstufen geeignet?
Ja, der LL2752/PP eignet sich für passend berechnete Parallel-Push-Pull-Endstufen. Stromaufteilung, individuelle Bias-Kontrolle, Treiberleistung, Netzteilleistung und die thermische Belastung aller Röhren müssen dabei berücksichtigt werden.
Hinweis: Alle genannten Markennamen wie Marshall, Fender etc. sind eingetragenen Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer und dienen hier nur der Beschreibung und Kompatibilität.
Lundahl Transformers AB
SE-76150 Norrtälje
Email: order@lundahltransformers.com
Die EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (2011/65/EU = "RoHS 2") hat zum Ziel, bestimmte gefährliche Stoffe aus Elektro- und Elektronikgeräten auszuschließen oder die Nutzung bestimmter Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten einzuschränken. Dazu zählen Stoffe wie Blei, Quecksilber, Cadmium und Chrom sowie bestimmte bromhaltige Flammschutzmittel und Weichmacher. Diese Stoffe dürfen nur bis zu einem Höchstkonzentrationswert in Elektro- und Elektronikgeräten verwendet werden, es sei denn, Ausnahmen nach den Anhängen der Richtlinie erlauben die Nutzung unter bestimmten Voraussetzungen. Damit kann eine Reduzierung und Ausschleusung von Schadstoffen erzielt werden und das Recycling von Elektro- und Elektronik-Altgeräten verbessert werden. Ob sie das von uns erworbene Bauelement in Ihrem Gerät verwenden dürfen, entnehmen sie bitte der aktuellen Richtline, bzw. dem aktuellem Gesetz, welches für Ihr Lang gültig ist. Wenn Sie Hersteller sind, können sie gerne bei uns anfragen, ob das benötigte Bauelement nach den aktuellen Richtlinien geprüft und freigegeben werden kann, wir sind Ihnen dabei gerne behilflich.
Merkblatt zur EU-Richtlinie 2011/65/EUBeschränkung der Verwendung von Gefahrstoffen in Elekto- und Elektronikgeräten (PDF, nicht barrierefrei, 2 MB)
Umsetzung der RoHS-Richtliniehttps://environment.ec.europa.eu/topics/waste-and-recycling/rohs-directive/implementation-rohs-directive_en
Quelle: IHK Mittelfranken
Zolltarifnummer: 85043129
Ursprungsland: SE