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Loktal-B8G-Printfassung aus weißer Keramik

Die Loktal-B8G-Röhrenfassung ist für die direkte Durchsteckmontage auf Leiterplatten vorgesehen. Sie eignet sich für Röhrenverstärker, historische Radiotechnik, Studioelektronik, Messgeräte sowie Reparatur- und Restaurierungsprojekte mit Loktal-Röhren. Der weiße Keramikkörper bietet eine formstabile und temperaturbeständige Isolierbasis. Acht Federkontakte nehmen die Röhrenstifte zuverlässig auf, während die zentrale Verriegelung die mechanisch passende Röhre eindeutig ausrichtet und sicher in der Fassung hält. Die PCB-Lötpins ermöglichen die direkte Integration in das Leiterplattenlayout.

Vor dem endgültigen Verlöten sollte eine mechanisch passende Röhre spannungsfrei eingesetzt werden. Dadurch können sich die Kontakte und Lötpins zueinander ausrichten. Dies reduziert seitliche Kräfte auf die Röhrenstifte und hilft, mechanische Verspannungen am Glasboden zu vermeiden.

Technische Daten

BTB-Artikelnummer LoktalPrintKera
BTB-Produktbezeichnung Loktal Print Keramik B8G PCB
Sockelsystem Loktal / Loctal B8G
Anzahl der Röhrenkontakte 8
Zentralverriegelung Vorhanden
Isolierkörper Weiße Keramik
Kontaktart Federkontakte
Anschlussart PCB-Lötpins
Montageart Durchsteckmontage auf Leiterplatte
Körperdurchmesser Ø 30 mm
Schulterdurchmesser Ø 24,5 mm
Körpertiefe 9,4 mm
Rückseitiger Überstand 1,8 mm
Gesamtlänge in axialer Richtung 17 mm
Breite der PCB-Anschlüsse 1,7 mm
PCB-Bohrbild Vor Serienfertigung mit Musterfassung prüfen
Konformität RoHS-konform

 

Typische mechanisch passende Röhren

Signal-, HF- und Poströhren: C3g, C3m, EF22 und 7B7

Leistungsröhren: 7C5

Ein gemeinsamer Loktal-B8G-Sockel garantiert keine elektrische Austauschbarkeit. Pinbelegung, Heizdaten, Betriebswerte und zulässige Verlustleistung müssen zur jeweiligen Schaltung passen.

Alternative Bezeichnungen

International gebräuchliche Bezeichnungen für diese Bauform sind Loktal B8G, Loctal B8G, 8-Pin Loctal, B8G Tube Socket, Loctal PCB Socket, B8G PCB Tube Socket und 8-Pin Ceramic Loctal Socket.

Praxisfragen zur Leiterplattenmontage

Warum besitzt die Fassung eine zentrale Verriegelung?

Loktal-Röhren besitzen einen zentralen Führungs- und Verriegelungsstift. Dieser sorgt für eine eindeutige Orientierung der Röhre und unterstützt den sicheren mechanischen Halt in der Fassung. Die Röhre muss gerade und ohne seitliches Verkanten eingesetzt werden.

Warum sollte vor dem Löten eine Röhre eingesetzt werden?

Vor dem endgültigen Verlöten sollte eine mechanisch passende Loktal-Röhre spannungsfrei eingesetzt werden. Dadurch können sich die Federkontakte und PCB-Lötpins korrekt ausrichten. Dies reduziert seitliche Kräfte auf die Röhrenstifte und hilft, Verspannungen am Glasboden zu vermeiden. Die Röhre darf dabei nicht unter Spannung stehen.

Welche Röhren passen mechanisch in die Fassung?

Mechanisch passen Loktal-B8G-Röhren wie C3g, C3m, EF22, 7B7 und 7C5. Ein gemeinsamer Sockel garantiert jedoch keine elektrische Austauschbarkeit; Pinbelegung, Heizdaten und Betriebswerte müssen zur jeweiligen Schaltung passen.

Was ist beim Einlöten zu beachten?

Die Orientierung der Zentralverriegelung und die Pinzählung müssen vor der Leiterplattenfertigung geprüft werden. Die Fassung sollte plan und ohne mechanische Spannung auf der Leiterplatte sitzen. Lötzinn und Flussmittel dürfen nicht in die Federkontakte oder die zentrale Verriegelung gelangen.

Hinweis: Alle genannten Markennamen wie Marshall, Fender etc. sind eingetragenen Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer und dienen hier nur der Beschreibung und Kompatibilität.

pdf
Titel: ArLoktalPrintKera-1_Loktal_Print_Keramik_BTB_Datasheet.pdf Dateigröße: 908,40 KB
Verantwortlicher(EU)
BTB Elektronik Vertriebs GmbH Kepler Strasse 6
DE-90766 Fürth
Email: info@btb-elektronik.de
pdf
Titel: -DE-GPSR.pdf Dateigröße: 261,55 KB

Die EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (2011/65/EU = "RoHS 2") hat zum Ziel, bestimmte gefährliche Stoffe aus Elektro- und Elektronikgeräten auszuschließen oder die Nutzung bestimmter Stoffe in elektrischen und elektronischen Geräten einzuschränken. Dazu zählen Stoffe wie Blei, Quecksilber, Cadmium und Chrom sowie bestimmte bromhaltige Flammschutzmittel und Weichmacher. Diese Stoffe dürfen nur bis zu einem Höchstkonzentrationswert in Elektro- und Elektronikgeräten verwendet werden, es sei denn, Ausnahmen nach den Anhängen der Richtlinie erlauben die Nutzung unter bestimmten Voraussetzungen. Damit kann eine Reduzierung und Ausschleusung von Schadstoffen erzielt werden und das Recycling von Elektro- und Elektronik-Altgeräten verbessert werden. Ob sie das von uns erworbene Bauelement in Ihrem Gerät verwenden dürfen, entnehmen sie bitte der aktuellen Richtline, bzw. dem aktuellem Gesetz, welches für Ihr Lang gültig ist. Wenn Sie Hersteller sind, können sie gerne bei uns anfragen, ob das benötigte Bauelement nach den aktuellen Richtlinien geprüft und freigegeben werden kann, wir sind Ihnen dabei gerne behilflich.

Merkblatt zur EU-Richtlinie 2011/65/EU
Beschränkung der Verwendung von Gefahrstoffen in Elekto- und Elektronikgeräten (PDF, nicht barrierefrei, 2 MB)

Umsetzung der RoHS-Richtlinie
https://environment.ec.europa.eu/topics/waste-and-recycling/rohs-directive/implementation-rohs-directive_en

Quelle: IHK Mittelfranken

Diese Produkt ist: RoHS konform

Zolltarifnummer: 85369010

Ursprungsland: CN